Nichts für schwache Nerven


München (rd.de) – Beim „Oberbayerischen Schulsanitäts-Symposium 2007“ am 20. Oktober ging’s ans Eingemachte: Sechs Referenten präsentierten Beispiele und Tipps zu Notfällen im Schulalltag – teils mit drastischen Fotos. Mehr als 300 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter kamen mitsamt ihren Betreuungslehrern ins Käthe-Kollwitz-Gymnasium in München.
So referierten unter anderem Dr. Andreas Kinskofer vom Rettungshubschrauber „Christoph 32“ über „Unfälle im Chemieunterricht“ und Dr. Christopher Adamczyk vom Klinikum der Universität München-Großhadern über „Notfälle am Auge“. „Feiern bis der Notarzt kommt?“, fragte Peter Furjanic provokativ in die Runde – und informierte über die gefährlichen Wirkungen moderner Drogen wie „Liquid Ecstasy“. Dazu erläuterte der Mitarbeiter des Klinikums Ingolstadt auch die notwendigen Erste-Hilfe-Maßnahmen.
In den Pausen erwartete die Teilnehmer neben einer Verpflegung durch die Bereitschaft des BRK München eine kleine Fachausstellung. So konnten sich die Schulsanitäter beispielsweise mit Hilfe von Alkoholsimulationsbrillen einen Eindruck darüber verschaffen, wie die optische Wahrnehmung bei verschiedenen Promillewerten beeinflusst wird.

Die Berufsfeuerwehr München präsentierte ihren Abrollbehälter MANV (Massenanfall von Verletzten und Erkrankten), der für die Fußball-WM 2006 beschafft wurde und bei größeren Gefahrenlagen zum Einsatz kommt.

Über das Symposiums-Programm informiert die Internetseite www.schulsani-symposium.de. Dort stehen auch die einzelnen Präsentationen als Download zur Verfügung. Das nächste Symposium findet am 18. Oktober 2008 statt.

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