„Akut“ war trotz des Regens ein Erfolg


Foto: Schmitz-EggenBremen (pm) – Der Regen war hartnäckig, konnte aber der guten Stimmung keinen Abbruch tun: Über 2000 Kongressteilnehmer haben am vergangenen Freitag und Samstag die Kongressmesse „Akut – Deutsches Forum für Notfallmedizin & Rettung“ in Bremen besucht.

Von den exakt 2.082 Teilnehmern waren etwa 27 Prozent Mediziner und rund 73 Prozent Fachbesucher aus allen Bereichen der Rettungskette. „Unsere 124 Vorträge und Workshops waren rege besucht und teilweise bis zum letzten Platz gefüllt – von der Eröffnungssitzung zum speziellen Thema ‚Das misshandelte Kind‘ bis zur ‚Praktischen Notfallmedizin’ am Sonnabend Nachmittag“, berichtet Kongresspräsident Professor Dr. Peter H. Tonner, Chefarzt am Klinikum Links der Weser in Bremen. „Wir haben viel positives Feedback bekommen und blicken auf erfolgreiche Tage zurück.“

87 Aussteller stellten auf der Messe ihr Angebot vor. Auf der Freifläche haben zudem viele Organisationen ihr Können präsentiert, was bei den Rettungsmedizinern, Feuerwehrmännern, Mitarbeitern von Polizei, Bundeswehr und Hilfsorganisationen und auch den Zuschauern aus der Bevölkerung gut ankam. „Mit der diesjährigen Teilnehmerzahl bleiben wir leicht hinter der Auftaktveranstaltung im Jahr 2008 zurück, die 2.279 Fachteilnehmer zählte“, sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. „Leider hat uns das unfreundliche Regenwetter ein wenig zu schaffen gemacht. Das hat aber die positive Stimmung aller Beteiligten nicht beeinflusst.“

Die nächste „Akut“ findet am 5. und 6. Oktober 2012 in der Messe Bremen statt. Weitere Informationen gibt es unter www.akut-bremen.de

One Response to “„Akut“ war trotz des Regens ein Erfolg”

  1. GuyFawkes on September 1st, 2010 11:17

    Bei aller positiver Kritik zur „akut“, gibt es aus meiner Sicht aber auch verbesserungswürdiges.

    Die Vorträge die ich besucht habe, waren zwar im überwiegenden Teil sehr anschaulich und interessant, aber leider waren einige (z.B. Hypothermie am Samstag vormittag) sehr Studienlastig.
    So wurde sich in einem großen Teil des Vortrages auf das vorstellen diverser internationaler Studien beschränkt, nicht unwichtig sicher aber auch erstmal nicht kriegsentscheidend.
    Meine Meinung dazu: Weniger ist manchmal mehr.
    Den gemeinen Praktiker interessiert weniger die Vielzahl der vorhandenen Studien zu diesem Thema sondern das „Mache ich es? Wieso? Wann? Womit?“.

    Fachlich ist dies aber auch der einzige Minuspunkt den ich aus meiner Froschperspektive erkannt habe.

    Organisatorisch würde ich mir für das nächste Mal zwei Kleinigkeiten wünschen:
    a) angemessenere Eintrittspreise – für 25 Euro/Tag + Workshops war eindeutig zu wenig geboten
    b) Einlasskontrollen – im Prinzip konnte jeder Hans und Franz ohne Ticket über die Messe schlendern und auch bei den diversen Vorträgen fand keine Kontrolle statt. Unfair für die ehrlichen, zahlenden Besucher

    In diesem Sinne bin ich gespannt auf die nächste Akut.

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