Pkw schleudert in Passanten: drei Verletzte


Geisenheim (rd.de) – Mit der Meldung, dass ein Pkw in eine Bushaltestelle gefahren ist, hat die Leitstelle Rheingau-Taunus am Donnerstagabend (03.03.2016) ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Rettungsdienst und Feuerwehr nach Geisenheim alarmiert. Vor Ort fanden sie einen auf der Seite liegenden Pkw mit eingeklemmter Fahrerin sowie zwei verletzte Passanten vor. 

In Geisenheim fuhr der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Symbolfoto: Markus Brändli

In Geisenheim fuhr der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall. Symbolfoto: Markus Brändli

Laut einem Bericht des „Wiesbadener Kurier“ war die 50-jährige Pkw-Fahrerin nach rechts von der Straße abgekommen. Zunächst überfuhr sie einen Mast einer Bushaltestalle. Dann erfasste sie einen jungen Mann mit seinem Vater, die beide auf einem Parkplatz an ihrem Fahrzeug gestanden hatten. Beim Herumreißen des Lenkers soll der Pkw der Frau schließlich auf die Seite gekippt sein.

Der eine Mann wurde schwer, der andere mittelschwer verletzt. Als Zeugin des Geschehens erlitt die Mutter beziehungsweise Ehefrau der beiden einen Schock. Mit hydraulischem Rettungsgerät befreite die Feuerwehr die ebenfalls verletzte Pkw-Fahrerin. Möglicherweise sollen bei ihr gesundheitliche Probleme zu dem Unfall geführt haben. Der Rettungsdienst transportierte die drei Verletzten ins Krankenhaus.

An der Einsatzstelle waren nach Angaben der Feuerwehr Geisenheim der Rettungsdienst mit acht Fahrzeugen, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt, die FF Geisenheim mit vier Fahrzeugen, die FF Johannisberg mit drei Fahrzeugen, die FF Rüdesheim mit einem Fahrzeug, die Polizei mit mehreren Fahrzeugen sowie der Brandschutzaufsichtsdienst.

(04.03.2016)

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