RK-1 mit Lawinensuchgerät ausgerüstet


Fresach (DRF) – Der in Fresach (Kärnten/Österreich) stationierte Rettungshubschrauber „RK-1“ wurde jetzt mit einem speziellen Suchgerät für Lawineneinsätze ausgestattet. Die Firma Recco stellte ein entsprechendes Gerät der ARA-Flugrettung zur Verfügung.

Der Detektor soll dabei helfen, Verschüttete schneller zu finden. Recco übernahm darüber hinaus die Ausbildung der ARA-Mitarbeiter und die technische Unterstützung.

„Noch hatten wir in diesem Winter glücklicherweise keinen Lawineneinsatz. Aber dies kann sich schnell ändern. In der vergangenen Saison wurden wir durch den vielen Schnee bis in das Frühjahr hinein zu Lawinenunglücken alarmiert. Beispielsweise retteten wir ein Ehepaar, das auf einer Skitour in den westlichen Karawanken war, nach einem Lawinenabgang“, berichtet Pilot und Stationsleiter Jürgen Würtz.

Die Lawinengefahr ist nach starken Schneefällen oder Tauwetter erheblich. „Wir raten daher Wintersportlern immer, die Lawinenstufen zu beachten, sich ortskundig zu machen und das Gelände richtig einzuschätzen. Man sollte sich lieber einer geführten Skitour mit einem erfahrenen Bergführer anschließen, als auf eigene Faust ein unbekanntes Terrain zu durchqueren“, erläutert Würtz.

Das wichtigste für die Besatzung ist warme Kleidung. „Denn, wenn wir in den Hubschrauber steigen, wissen wir nicht genau, wie die Temperatur- und Schneeverhältnisse am Einsatzort sind. Wir müssen uns selbst schützen, um uns auf das Wesentliche konzentrieren zu können, die schnelle und professionelle Hilfe für den Patienten“, betont Jürgen Würtz.

(05.01.2014; Foto: ARA Flugrettung)

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