Werkzeuge für die strukturierte Patientenübergabe

(Bild: Markus Brändli)Bremen (rd_de) – Von der Erstversorgung an der Einsatzstelle bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus durchläuft ein Patient viele Stationen. Dabei kommt es zu Übergaben und der Weitergabe von Informationen. Jedes Mal besteht das Risiko, dass Details vergessen oder Angaben unkorrekt übermittelt werden. Mit Werkzeugen wie dem iSoBAR-Konzept lässt sich das verhindern.

(Bild: Dr. Rolando Rossi)

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Übergaben sind elementarer Bestandteil der Patientenversorgung in der Notfallmedizin. Störungen der Kommunikation durch menschliche Faktoren, Zeitdruck und ungünstige äußere Umstände bedrohen oftmals eine detailgerechte und umfassende Informationsweitergabe. Universelle Übergabewerkzeuge wie iSoBAR können helfen, das Problem zu lösen. Sie müssen aber kompakt, logisch und damit leicht merkbar gegliedert sein. Ferner müssen sie sich für alle Patientengruppen und Einsatzkonstellationen eignen.

Praxisgerechte Konzepte sind inhaltlich und formal kompatibel zu eingeführten Hilfsmitteln wie beispielsweise dem ABCDE-System. Sie strukturieren umfassend und korrekt die relevanten Informationen. Eine systematische Gliederung der Informationen erleichtert das Verständnis für die Situation, die Befunde und den Verlauf der Maßnahmen. Die chronologische Präsentation der Fakten erleichtert dem Übernehmenden das Merken der Details. Unabdingbar ist ein diszipliniertes Verhalten aller Beteiligten bei der Übergabe im Alltag.

Im Rettungs-Magazin 3/2020, ab 24. April 2020 im Handel, stellen wir das iSoBAR-Konzept und andere Systeme zur strukturierten Patientenübergabe ausführlich vor. Hier versandkostenfrei bestellen!

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