Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

#Warntag2020: Am 10. September 2020 ist es so weit

(Bild: rd_de)Stuttgart (IM BW) – Am 10. September 2020 werden anlässlich des ersten bundesweiten Warntags in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen und Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen.

„Frühzeitige Warnungen und eine schnelle Information der Bevölkerung sind das A und O, wenn Gefahr droht. Zur Vorbereitung gehört auch, die Bevölkerung mit dem Warnsystem vertraut zu machen“, sagt Thomas Strobl, Innenminister von Baden-Württemberg.

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Der Probealarm ist für diesen Tag um 11:00 Uhr geplant. Ausgelöst werden alle an das Modulare Warnsystem (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel, beispielsweise Radio, Fernsehen, die Warn-App NINA und weiterer Warn-Apps.

Darüber hinaus ist vorgesehen, dass Kommunen, die über Sirenen verfügen, diese eigenständig und zeitgleich mit MoWaS auslösen.

Vorrangiges Ziel des bundesweiten Warntags ist es, die Menschen im Land stärker für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren und ihnen Informationen zu Hintergründen, Abläufen und Warnkanälen an die Hand zu geben.

Ab sofort ist auch die Website www.bundesweiter-warntag.de verfügbar. Sie bietet Informationen über den Warntag und erklärt, in welchen Fällen und auf welchen Wegen die Bevölkerung in Deutschland gewarnt wird.

Baden-Württemberg beispielsweise setzt seit Oktober 2016 zur amtlichen Warnung der Bevölkerung vor Gefahrensituationen auf das im gesamten Bundesgebiet verfügbare, satellitengestützte modulare Warnsystem MoWaS. Bis zum 20. Juli 2020 wurden in Baden-Württemberg bereits 116 Warnmeldungen herausgegeben, davon 42 Aktualisierungen bestehender Warnungen.

Bund und Länder haben im Rahmen der Innenministerkonferenz 2019 gemeinsam beschlossen, ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September einen bundesweiten Warntag stattfinden zu lassen. Ein Warnmittel ist die Warn-App NINA. Derzeit nutzen sie bundesweit rund sieben Millionen Menschen.

Bund und Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden und den Kommunen gemeinsam vor. Zuständig ist auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

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