Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Stuttgart: DRK entschuldigt sich bei Patient

Stuttgart (rd.de) – Die Beschwerde eines Patienten über den Rettungsdienst in Stuttgart hat letzte Woche für viel Diskussion gesorgt (wir berichteten).

Das Deutsche Rote Kreuz Stuttgart entschuldigte sich jetzt schriftlich bei dem betroffenen Patienten. Zudem werden vermehrt Stimmen laut, die nachvollziehen können, warum es zu solchen Eskapaden kommen kann. Schuld sei die hohe Arbeitsbelastung im Rettungsdienst.

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Symbolfoto: Markus Brändli
Symbolfoto: Markus Brändli

Die “Stuttgarter Nachrichten” berufen sich auf Mitarbeiter und Kenner des Rettungsdienstes. Sie sähen neben dem steigenden Druck auf die Angestellten auch manche Patienten selbst als Grund. So führen Notrufe wegen Symptomen, die keinen Rettungseinsatz rechtfertigen, zu Einsätzen und damit Zeitdruck. Auch wenn es nicht vorkommen dürfe, könne es so passieren, dass der ein oder andere Patient deswegen nicht ernst genommen werde.

Auch Kommentare auf rettungsdienst.de gingen in eine ähnliche Richtung. Einzelne unserer Leser äußerten zwar Unverständnis für die mangelnde Professionalität, sahen aber die Gründe dafür ebenso in den problematischer werdenden Strukturen des Rettungsdienstes.

Wie die Zeitung weiter angibt, seien neben diesen beiden möglichen Gründen auch die Rahmenbedingungen im Stuttgarter Rettungsdienst nicht die Besten. Im Vergleich zu anderen Städten mit ähnlicher Einwohnerzahl gäben die Krankenkassen in der Landeshauptstadt viel weniger für die Rettungsmittel aus.

(03.06.2015)

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Kann ich gut nachvollziehen, weil es mir auch schon passiert ist. Der Grund lag auch im Notrufmißbrauch durch den Anrufer für ein Blaulichttaxi damit man im Krankenhaus “schneller” drankommt.
    Wo bitte sollen wir mit unserem Adrenalin hin bei völlig bescheuerten Angaben zum Notfall und das bei 48-Wochenstunden, Schicht- und Nachtdienst.
    Es muss sich ganz schnell was ändern, bevor selbst der letzte Retter an seinem Kob zerbricht!

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  2. Da stimme ich dir absolut zu!

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  3. Wenn gerechtfertigt dann ok.
    aber Heideretter, mach den Mund an richtiger Stelle auf und nicht den dicken Max auf der Strasse makieren.

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