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Rettungs-Magazin 4/2019
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Schon über 1.100 Einsätze für Christoph 47

Filderstadt (DRF) – Der DRF-Rettungshubschrauber in Greifswald (Christoph 47) ist vor allem auf den Inseln als Notarztzubringer gefragt. Alleine von Januar bis Ende September 2009 wurden über 1.100 Einsätze absolviert.

Diese Woche leistete die Greifswalder Station der DRF Luftrettung ihren 17.000. Rettungseinsatz seit Bestehen. Die Besatzung von „Christoph 47“ war gerade auf dem Rückflug von einem Einsatz im Leitstellenbereich Neubrandenburg, als sie noch in der Luft einen Folgealarm erhielt. Auf der Insel Rügen hatte ein 51-jähriger Mann einen Schlaganfall erlitten. Der bodengebundene Notarzt hatte direkt nach der Untersuchung den Rettungshubschrauber für den schnellen Transport in eine Spezialklinik angefordert.

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Die Hubschraubernotärztin, die gestern im Einsatz war, erklärt: „Bei einem Schlaganfall ist die Zeit der wichtigste Faktor. Sobald die Diagnose feststeht, muss der Patient schnellstmöglich in eine Klinik mit spezialisiertem Schlaganfallzentrum, eine so genannte Stroke Unit, transportiert werden. Je schneller der Patient eine optimale Behandlung erhält, desto höher sind seine Überlebenschancen sowie die Chancen auf eine rasche und vollständige Genesung. Der Hubschrauber bietet dabei als schnelles Transportmittel einen kostbaren Zeitvorteil.“

Internistische Erkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt sind die häufigsten Einsatzgründe für den Greifswalder Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung. „Christoph 47“ flog von Januar bis September 2009 bereits 1.108 Einsätze. Pilot Burkhard Piper erläutert die Bedeutung des Hubschraubers für die Region: „Besonders für die Bewohner der umliegenden Inseln, wie beispielsweise Rügen, Hiddensee und Usedom sowie der Halbinsel Darß, ist die Luftrettung sehr wichtig. Allein gestern lagen drei unserer sechs Einsatzorte auf den Inseln.“

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Gerade in einer strukturschwachen und gering bevölkerten Gegend, wie die Region um Greifswald, braucht eine schnelle Art einen Notarzt zuzubringen, bzw. die Transportzeit zu verkürzen. In Greifswald muss ein RTH weiterhin stationiert sein.
    Ich kann nur an alle Verantwortlichen appellieren, dass sie die Abdeckungskarte von Deutschland ansehen und auch die letzten unterversorgten Regionen beachten.
    Gruß

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  2. Wo steht in dem Artikel dass der Chr.47 nicht weiterhin in Greifswald stationiert sein soll ?

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