Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Rettungskräfte befürworten Corona-Impfungen

(Bild: Hakan Nural/unsplash.com)Edewecht (pm) – Während viele Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflege einer Impfung gegen SARS-CoV-2 skeptisch gegenüberstehen und einzelne Ministerien bereits entsprechende Appelle starten („Bitte lassen Sie sich gegen Corona impfen”), ist die Zustimmung dazu unter den Rettungsdienstmitarbeitern und -mitarbeiterinnen in Deutschland groß.

Fast 80 Prozent stehen einer Impfung gegen SARS-CoV-2 positiv gegenüber. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Zeitschrift „Rettungsdienst“, an der mehr als 2.000 Personen teilnahmen.

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Demnach sind 18,6 Prozent der Befragten bereits geimpft, 60,6 Prozent werden sich impfen lassen. Lediglich 11,1 Prozent lehnen eine entsprechende Impfung ab, 9,6 Prozent sind noch unentschieden.

Besonders groß sei die Zustimmung unter den Notärzten und -ärztinnen mit 61,7 Prozent und 31,7 Prozent bereits Geimpften, teilte die Redaktion mit. Dies sei auch die Berufsgruppe, die von der Wirksamkeit einer Impfung am stärksten überzeugt sei (91,7 Prozent). Bei den Rettungssanitätern, Rettungsassistenten und Notfallsanitätern sowie bei den Leitstellenmitarbeitern bewegt sich diese Zahl zwischen 74 Prozent und 80 Prozent.

Vor Nebenwirkungen durch die Impfung haben die genannten Berufsgruppen anscheinend kaum Ängste. Deutliche Befürchtungen äußerten 10,7 Prozent der Befragten, starke Befürchtungen nur 4,4 Prozent. Ähnlich verhält es sich bei der Frage nach Langzeitschäden. Hier äußerten 13,4 Prozent deutliche und 4,6 Prozent starke Befürchtungen.

Als Nebenaspekt hat die Zeitschrift „Rettungsdienst“ noch abgefragt, ob die Impfung gegen SARS-CoV-2 als Arbeitszeit angerechnet wird. Dies scheint sehr unterschiedlich gehandhabt zu werden. 21,8 Prozent antworteten mit „ja”, 33,3 Prozent mit „nein”. 45 Prozent gaben an, dass dies noch unklar sei.

Am eindeutigsten scheint dies bei den Notärzten und -ärztinnen geregelt zu sein (40 Prozent ja, 40 Prozent nein, 20 Prozent unklar), während bei der Berufsgruppe der Rettungssanitäter – vermutlich auch durch den hohen Anteil Ehrenamtlicher – die Situation besonders ungeklärt erscheint (15,2 Prozent ja, 35,6 Prozent nein, 49,2 Prozent unklar).

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