Rettungsdienste Kreis Herford und Stadt Bünde zusammengelegt

(Bild: Kreis Herford)Herford (HF) – Anfang des Jahres hat die Stadt Bünde ihre rettungsdienstlichen Aufgaben auf den Kreis Herford (NRW) übertragen. Insgesamt gingen dadurch 53 Mitarbeitende sowie neun Rettungsfahrzeuge an den Kreis Herford über.

„Ende 2022 sind wir mit der Bitte und dem Ziel an den Kreis als Träger des Rettungsdienstes herangetreten, einen gemeinsamen Rettungsdienst zu entwickeln“, so Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger. „Auch wir haben mit Fachkräftemangel, steigenden Einsatzzahlen und wachsendem Kostendruck zu kämpfen. Durch die Zentralisierung wesentlicher Elemente können wir all dem im Rettungsdienst wirtschaftlicher und fachlich fundierter begegnen“.

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Die Vorteile der Zusammenlegung der Rettungsdienste seien vielfältig, teilte der Kreis Herford mit. So könne durch gemeinsame Beschaffungen wirtschaftlicher gehandelt und Bürokratie abgebaut werden. Einheitliche Rettungsmittel und Verfahrensweisen erhöhten die Qualität der medizinischen Versorgung. Zudem könnten mit dem jetzt größeren Personalpool Ausfälle besser kompensiert werden.

Insgesamt bieten die Rettungswachen des Kreises Herford jetzt ein breiteres Einsatzspektrum an, da die Mitarbeitenden die Möglichkeit haben, Dienste in verschiedenen Standorten zu absolvieren und somit auch Unterschiede zwischen Stadt- und Landrettung kennenzulernen. Hierdurch steigt unter anderem die Attraktivität für die Personalgewinnung.

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