Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Niederländer verdrängen Falck aus Süd-Dänemark

Rotterdam (rd.de) – Die niederländische BIOS-Gruppe mit Sitz in Rotterdam hat den Zuschlag der dänischen Region Syddanmark erhalten, in den nächsten zehn Jahren den Rettungsdienst durchzuführen. Damit haben sich die Niederländer in einer Ausschreibung gegen das dänische Unternehmen Falck durchgesetzt.

Die BIOS-Gruppe ist vielfältig aktiv und scheint zu den größten Rettungsdiensten der Niederlande zu gehören. Unter dem Namen AZRR führt sie derzeit im Raum Rotterdam-Rijnmond den Rettungsdienst durch. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 1.600 Mitarbeiter. Durch den neuen Auftrag aus Dänemark soll sich der Jahresumsatz von derzeit 100 auf 150 Millionen Euro erhöhen.

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Da der niederländische Markt relativ begrenzt ist, spielt Firmenchef Stef Hesselink offenbar schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, sich auch international zu engagieren. Wie niederländische Medien berichten, schaut er dabei nicht nur nach Skandinavien, sondern auch in die USA und nach Deutschland. Dass er weiß, wie man bei Ausschreibungen erfolgreich sein kann, hat er bewiesen: Das Falck-Angebot für Syddanmark soll er angeblich um zehn Prozent unterboten haben.

(06.11.2014)

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. @René Pöhler via Facebook: Da wäre ich mir nicht so sicher! 😉 Dank SOPs, Live Guard-Drohnen und Co. könnte demnächst sogar auf jedwedes (menschliches) FACHpersonal verzichtet werden – wenn es nach den Technologie-hörigen Chiefs der beteiligten Orgs geht. 😉

    Ironische Grüße aus dem Westen

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  2. Vielleicht lässt man der Natur ihren freien Lauf und die freien Anbieter unterbieten sich bis zum Kollaps/Konkurs…

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  3. Angebote für Ausschreibungen sind von Privat Anbietern genau berechnet. Wer nicht so gut rechnen kann sind so manche Hiorgs, siehe Bietergemeinschaft Titol. Im Endeffekt müssen die Mitarbeiter mehr Arbeiten oder bekommen weniger Lohn und es werden mehr Bufdis auf NEF und RTW eingesetzt .

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  4. Hallo Kollegen,
    ich habe den Eindruck, dass der Artikel von manchen nicht wirklich gelesen wurde.
    Es geht um DÄNEMARK. Dort wird der RD nicht so schlecht dotiert wie in D. Deshalb werden die Mitarbeiter dort auch nicht so schlecht bezahlt wie in D. Falck ist dort auch ein relativ beliebter Arbeitgeber und dies wird von den zuständigen Gewerkschaften bestätigt.
    Die Bewertung und Dotierung der Leistungen im RD in unserem Lande (D) wurde nicht durch private Anbieter schlecht gerechnet. Da waren schon seit einigen Jahrzehnten bekanntlich andere am Werk, die nun auch bei vielen Ausschreibungen entsprechend weiter dumpen. Was dazu führt, dass Firmen wie Falck längst aussteigen, da sie die Angebote als betriebswirtschaftlich nicht seriös bzw. ruinös werten. Der Hinweis/Exkurs des Kollegen auf A/Tirol ist hier auch ein ganz gutes Beispiel. Hier sind die “Privaten” von den”Vereins-Privaten” weit unterboten worden, mit dem bekannten (extrem schlechten) Umsetzungsergebnis (hoher Nachfinanzierungsbedarf). Ich habe den Eindruck das beim Stichwort Ausschreibung und Private bei vielen vermutlich automatisch eine ideologisch begründete Denkblockade ausgelöst wird. Ich finde, rational ist das oft keinesfalls begründbar was hier so alles immer wieder zu diesen Themen lesen ist.
    Ende und aus.

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