Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Neuer Ambulanzhubschrauber für Südwestmecklenburg

(Bild: FJS Helicopter)Neustadt-Glewe (FJS) – Am Flugplatz Neustadt-Glewe ist seit vergangenem Montag (01.03.2021) ein Ambulanzhubschrauber für Südwestmecklenburg stationiert. Betrieben wird die Maschine vom Typ EC 135 von der FJS-Helicopter Lufttransport GmbH.

Ausschlaggebend für den Standort Neustadt-Glewe, etwa 30 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Schwerin, sei zum einen die gute Infrastruktur des Flugplatzes gewesen. Zum anderen würde damit die Versorgungskapazität des Landkreises Ludwigslust-Parchim deutlich verbessert, teilte das Unternehmen mit. Insbesondere in Hinblick auf die angespannte Corona-Lage und die damit verbundenen Patientenverlegungen weit über den Rettungsdienstbereich hinaus. Künftig könnte die Verfügbarkeit dauerhaft sichergestellt werden, ohne dadurch die Notfallversorgung im Landkreis zu gefährden, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft.

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Neben dem neuen Standort hat sich auch bei FJS-Helicopter einiges verändert: So konnte das Unternehmen mit den Maltesern einen Kooperationspartner gewinnen, der die Kompetenz im Hinblick auf die Versorgung der Patienten, zusammen mit dem Stammpersonal, weiter ausbaut. Eine EC 135, die mit der neuesten medizinischen Ausrüstung bestückt ist, wird bis zur Indienststellung eines neuen Ambulanzhubschraubers die Patiententransporte übernehmen.

Die FJS-Helicopter Lufttransport GmbH strebt eine enge Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern, Ärzten und Rettungsdiensten der Region an. Gemeinsam wolle man die Versorgungssituation für die Bevölkerung des flächengrößten Landkreises der Bundesrepublik nachhaltig sichern.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Und noch ein Hubschrauber …………….?

    Diese Frage sei gestattet, wenn man sich die vielzahligen Standorte der RTH-Stationen anschaut, die sich über unser Bundesgebiet verteilen. Hier noch schnell einer und da auch noch…… anstatt gewachsene und völlig ausreichende Strukturen sinnvoll und anforderungsgerecht auszunutzen. (Vielleicht muss ja in diese oder jene Ecke unserer Republik schnell noch ein weiterer RTH stationiert werden – man kann ihn ja mal schnell auch ITH oder jetzt mal schnell “unverzichtbaren Corona-RTH” nennen – weil ….”ach´ die Ecke ist so leer”.
    Dass die bodenständigen und seit Jahrzehnten in der Luftrettung erfolgreich und völlig ausreichenden !!!! Betreiber (ZSH des Bundes, ADAC und DRF) sich zeitweise unterstützen und lagebedingt und i.d.R. nur temporär mit einem weiteren Hubschrauber ergänzen, ist sinnvoll und nachvollziehbar.
    Schnell aber hier und da noch !! weitere Hubschrauber dazu zu nehmen; dabei völlig sinnlose Millionen zu vergeuden, bloß weil ein Rettungsmittel im Ausnahmefall mal eine halbe Minute später an der Einsatzstelle sein könnte, erscheint mittlerweile grotesk und schön lange nicht mehr nachvollziehbar; letztlich aber auch lächerlich zugleich. Und die Kostenträger haben schon lange kein Verständnis mehr dafür. Vor einem oder anderthalb Jahrzehnten war eine RTH-Station mit bis zu 900 oder 1.400 Einsätzen gut ausgelastet. Heute sind es bis zu 2.500 !!! jährlich an einigen Stationen geworden, obwohl nicht selten ein sehr großer !!! Prozentsatz dieser Einsatzvielzahl tatsächlich gar nicht notwendig (man kann es auch unnütz nennen) sind.
    Stellt man sich dann noch vor, dass es “Unternehmen” (ganz private Betreiber) gibt, die mal schnell einen RTH in Dienst stellen, obwohl sie keinen (oder noch keinen) gesetzlichen Auftrag dazu haben, aber “dringende und nicht anders kompensierbare” Hilfsfristen glauben, unnütz verkürzen zu müssen, dann ist das Maß sicherlich voll. Voll auch deswegen, weil solche “Leutchen” schnell mal mit der Presse drohen, wenn es darum geht, einem solchen Hubschrauber – auch aus gesetzlichen Gründen – das “Retten” wieder verbieten zu müssen.
    Traurig, dass es immer wieder ea und ha Kräfte von Hilfsorganisationen gibt, die sich mal schnell bei solchen Betreibern verdingen; nicht wissend, dass ihre Zeit ihres Mitwirkens auf solch´ einem Drehflügler zu recht schon angezählt ist. Leider brauchen die Behörden manchmal etwas länger, um richtige und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Und zu solchen gehört ab und wann auch ein klares ” nein ” !!!
    Horrido und “Hals & Beine”
    Alexander Becht

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  2. Ich kenne Franz Josef Strathausen noch aus wirklich alten Zeiten. Damals stellte er neben Damme eine AS350 Écureuil in Schwerin in den Dienst, wozu ich dann die Werbebrochüren kreiert hatte, mit simulierten Fotos. Als HemsTC hatte ich schon immer einen Fabel für diese Art der Fortbewegung, insbesondere der Notfallmedizin. Es freut mich sehr, dass FJS-Helicopter weiterlebt, auch wenn diese nicht mehr im schönen niedersächsischen Damme sind.

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  3. Es ist kein neuer Hubschrauber, sondern die Fortführung des früheren Flugbetriebes von Pinnow aus.
    Man sollte auch die richtige Bezeichnung bei einem Vergleich kennen. Es ist kein RTH und kein ITH, sondern ein Verlegungshubschrauber außerhalb der öffentlich-rechtlichen Luftrettung aufgrund früherer Genehmigung mit Bestandschutz.
    “…Leider brauchen die Behörden manchmal etwas länger, um richtige und sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Und zu solchen gehört ab und wann auch ein klares ” nein ” !!!..” passt also nicht.

    Übrigens, Christoph Rostock hat einen vergleichbare Status. Er fliegt seit ewigen Zeiten immer noch nicht in der öffentlich-rechtlichen Luftrettung des Landes. Es gibt noch mehr davon in D.

    Und wer von Verdingen der Hilfsorganisationen spricht, spricht diesen Kompetenzen ab.

    Bislang wurde insgesamt von den Ländern 15 Jahre lang versäumt, aufgezeigte Optimierungen umzusetzen.

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