Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Nächste Phase fürs „Telenotarzt Münster“-Projekt

(Bild: ZOLL Medical)Münster (pm) – In Münster wurden weitere Voraussetzungen zur Etablierung eines integrierten Telenotarzt-Systems geschaffen. Seit Anfang März 2021 sind zwei Rettungswagen mit dem neuen System im Einsatz.

In der zweiten Projektphase wird das bislang rein telefonische Beratungstool um weitere Möglichkeiten ergänzt. Seit Kurzem sind Video- und Bildübertragung aus dem Rettungswagen bzw. vom Einsatzort sowie wichtiger Vitalparameter möglich. Hierfür wird die Software AescuLink der Firma Global Healthcare genutzt. So ist eine umfassende Kommunikation zwischen den Rettungskräften an der Einsatzstelle und dem Telenotarzt in der Leitstelle oder Klinik sichergestellt. Die erforderlichen Schulungen absolvierten Ende des letzten Jahres 30 Notfallsanitäter und -sanitäterinnen sowie Notärzte. Seit Anfang März dieses Jahres werden in Münster zwei Rettungswagen mit der neuen Technik, die von der Firma ZOLL Medical zur Verfügung gestellt wird, eingesetzt.

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„Zunächst werden wir mit zwei Rettungswagen und zwei Teams in die Pilotphase gehen“, sagt Professor Dr. Andreas Bohn, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst der Feuerwehr Münster. „Wir hoffen aber, in Zukunft die Kapazitäten ausbauen und auch auf weitere Rettungsdienstbereiche in der Region erweitern zu können.“ Gerade während der aktuellen COVID-19-Pandemie sei die telemedizinische Beratung ein effizientes Hilfsmittel, um Ressourcen optimal nutzen und gleichzeitig Kontakte zu minimieren.

Seit Mitte 2019 steht das telemedizinische System der Firma ZOLL Medical zur Übertragung wichtiger Daten zwischen Einsatzstelle und Telenotarzt zur Verfügung. Über 300 telemedizinische Beratungen wurden damit seitdem erfolgreich durchgeführt. Im Juli 2020 bestätigten die Stadt Münster, als Träger des Rettungsdienstes, und das Universitätsklinikum Münster (UKM) in einem gemeinsamen „Letter of Intent“, ihre Kooperation bei der digitalen Notfallversorgung im Rettungsdienst zu vertiefen und um die zusätzlichen Funktionen zu erweitern. Grundlage für die Entscheidung zur gemeinsamen Einrichtung einer Telenotarzt-Zentrale war die Anfang 2020 von Nordrhein-Westfalen getroffene Entscheidung, flächendeckend derartige Strukturen im Bundesland zu schaffen.

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Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Interessant ist dieses Systen für große Landkreise und schlechter Infrastruktur. Wir zum Beispiel im Stadt und Landkreis Trier -Saarburg und aber auch eines der grössten Landkreise in Deutschland nämlich der Landkreis Bernkastel Wittlich und der Rettungsdienstbereich Landkreis Bitburg Prüm und der gesamte Rettungsleitstellenbereiches Trier ist schon alles sehr weiträumig im Betreuungssysten vorhanden. Die Stadt Trier ist in ständiger besetung eines NEF. Zusätzlich liegt in einem Stadtteil von Trier die Rettungswache Ehrang mit einem ständig besetzen NEF. Dazu kommt der rund um die Uhr besetzte RTH Christoph 10 im Kreiskrankenhaus Wittlich. Dazu kommt der RTH von der Air Resue Letzeburg der schon seit Jahren andauernd für einen Großen Teil der Rettungsleitstelle Trier zuständig ist. Auch für das Nördliche Saarland und der Obermoselbereich ist der RTH Christoph 16 Standort Winterbergkliniken auch zu erreichen Zudem sind eine Menge an Rettungswachen zuständig die von der Leitstelle Trier ständig angefordert werden können.

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