Kreis Düren investiert in Rettungsdienst

(Bild: Kreis Düren)Düren (pm) – Nach einer Bauzeit von 21 Monaten wurde am Montag (13.5.2019) die neue Mehrzweckhalle und der Verwaltungstrakt für den Rettungsdienst Kreis Düren eingeweiht. Auf dem Gelände in Kreuzau-Stockheim werden insgesamt 10,1 Millionen Euro investiert.

Der größte Teil der Summe fließt in die Technik, wie Landrat Wolfgang Spelthahn sagte. In das Gebäude wird bald auch die neue Leitstelle einziehen, von der aus die Rettungseinsätze im Kreis Düren koordiniert werden.

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In der neuen Halle werden rund 20 Fahrzeuge Platz finden. Im ersten Obergeschoss des Neubaus sind Verwaltungsräume des Rettungsdienstes Kreis Düren (RDKD) untergebracht. Notwendig wurde der Bau, da die Anforderungen an einen einheitlichen Rettungsdienst im Kreis personell und mit Blick auf vorzuhaltende Reservefahrzeuge, unter anderem für Spitzen- und Sonderbedarfe, weiter steigen.

Mehr Platz benötigt auch das Notfallbildungszentrum Eifel-Rur, das ebenfalls in den neuen Räumen untergebracht ist.

Herzstück ist die neue Leitstelle, die nach einer Testphase im Sommer 2019 in Betrieb gehen wird. Der Kreis Düren arbeitet mit den Kreisen Euskirchen und Heinsberg zusammen. Alle Kreise benutzen die gleiche Technik. „Aufgrund dieser Kooperation brauchen wir keine weitere Leitstelle als Reserve vorzuhalten“, sagte Peter Kaptain, Vorstandssprecher der RDKD.

Durch die Zusammenarbeit der drei Kreise, die jüngst vom NRW-Innenministerium als vorbildlich herausgestellt wurde, können mehrere Millionen Euro eingespart werden. „Von dieser Investition profitieren alle Bürger im Kreis Düren“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn als Verwaltungsratsvorsitzender der RDKD.

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