Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

ISAR Germany und BRH helfen in Armenien

(Bild: Yvonne Albert/Bundeswehr)Berlin (ots) – Die Hilfsorganisationen International Search and Rescue Germany (ISAR Germany) und der Bundesverband Rettungshunde (BRH) entsenden am heutigen Montag (13.07.2020) ein medizinisches Team nach Armenien. Die Spezialisten unterstützen Mediziner in dem südkaukasischen Land beim Kampf gegen das Corona-Virus.

Armenien ist besonders von den Folgen der Pandemie betroffen und hatte um internationale Hilfe gebeten. Unterstützt wird der Einsatz der deutschen Helfer unter anderem durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Robert-Koch-Institut (RKI), das Bundesgesundheitsministerium und das Europäische Amt für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (ECHO).

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Auch die Luftwaffe unterstützt das Amtshilfeersuchen Armeniens. Für den Transport des Personals und medizinischer Ausrüstung wird durch das European Air Transport Command kurzfristig ein A310 MRTT der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums zur Verfügung gestellt. Dieser startet voraussichtlich um 10:00 Uhr vom militärischen Teil des Flughafens Köln-Wahn in die Hauptstadt Armeniens, Jerewan.

Das deutsche Team besteht aus 17 Mitgliedern, darunter Ärzte, Beatmungsspezialisten, Intensivpflegern und Experten zur Herstellung von Desinfektionsmittel. Für das deutsche Ärzteteam transportiert die Luftwaffe 2.000 Sets Schutzausrüstung, Beatmungsgeräte, Sauerstoffkonzentratoren, ein Röntgengerät und Medikamente.

Die Spezialisten aus Deutschland werden in Armenien Mediziner bei der Behandlung von Covid-19-Patienten beraten und ihre bisherigen Erfahrungen weitergeben. „Ziel soll es sein, die Patienten nach Möglichkeit nicht beatmungspflichtig werden zu lassen und damit wertvolle Ressourcen des stark belasteten armenischen Gesundheitssystems zu schonen“, so ISAR-Präsidentin Dr. Daniela Lesmeister. Außerdem solle medizinisches Personal im Umgang mit Schutzausrüstung geschult werden, um die Prävention weiter zu verbessern.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Dem gesamten Team und allen, die diesen Einsatz ermöglicht haben, wünschen wir den größtmöglichen Erfolg bei der Hilfe in Armenien. Und natürlich, dass alle gesund bleiben und nach ihrem Einsatz wohlbehalten wieder in Bonn landen werden.
    Herzliche Grüße
    Dagmar und Peter Puschner

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