GRC und BVMed legen Aktionsplan Wiederbelebung vor

(Bild: Platoo Studio/Shutterstock)Berlin/Köln (GRC) – Der Deutsche Rat für Wiederbelebung (GRC) und der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordern in einem „Aktionsplan Wiederbelebung“ konkrete Maßnahmen, um die Laien-Reanimationsquote in Deutschland zu steigern und damit das Leben von mehr Menschen nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zu retten.

GRC und BVMed schlagen strukturierte Bildungsangebote zur „Wiederbelebung“ für alle Altersgruppen sowie eine breite Anwendung von Telefon-Reanimation (T-CPR) und Ersthelfer-Systemen vor. Außerdem soll die Verfügbarkeit und Auffindbarkeit von automatisierten externen Defibrillatoren (AED) an öffentlich zugänglichen, stark frequentierten Plätzen und Orten mit langer Verweildauer verbessert werden.

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Unterstützt wird der Aktionsplan vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) und der Deutschen Herzstiftung.

„Der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand braucht in Deutschland mehr Beachtung. Denn bei der Überlebensrate sind andere Länder deutlich besser als wir. Eine sofortige Wiederbelebung durch Laien vor Ort erhöht die Überlebenschancen der Betroffenen maßgeblich“, so Professor Dr. Bernd Böttiger, Vorstandsvorsitzender des GRC und Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin an der Uniklinik in Köln. „Jedes Jahr könnten in Deutschland so zusätzlich 10.000 Menschenleben gerettet werden“, ergänzt BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. So, so! ser BVMed fordert also neben der HLW durch Bystander die vermehrte Anwendung von AEDs.
    D.h. ja auch, dass mehr AEDs verfügbar sein müssten.
    Somit wird ein Schuh daraus aus seinem Engagement!
    Danke, lieber GRC, dafür, dass ihr für euer ureigenstes Interesse den BV Med mit ins Boot geholt habt. 😉

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