Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Digitalfunk BOS: Zwischenbilanz des neuen Funkstandards

Digitalfunk_BOSBerlin (rd_de) – Als die Innenministerkonferenz die Einführung eines einheitlichen Digitalfunknetzes beschloss, war es das Ziel, die Kommunikationsmöglichkeiten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu verbessern. Heute nutzen mehr als 798.000 Einsatzkräfte den Digitalfunk BOS. Eine Zwischenbilanz.

Bei Großlagen wie dem Hamburger G-20-Gipfel 2017 arbeiten Rettungs- und Sicherheitskräfte Hand in Hand. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind gemeinsam im Einsatz und auf die gegenseitige Unterstützung angewiesen. Aber auch in der täglichen Arbeit vieler Einsatzkräfte ergeben sich Berührungspunkte zu anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS).

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Das gemeinsame Handeln ist einfacher, wenn alle Beteiligten miteinander kommunizieren können. Der Digitalfunk BOS ermöglicht diese organisationsübergreifende Kommunikation in Einsatzlagen und unterstützt die Zusammenarbeit der verschiedenen BOS.

Der wesentliche Vorteil des Digitalfunks BOS gegenüber dem kommerziellen Mobilfunk ist die Gruppenkommunikation. Bei dieser Punkt-zu-Mehrpunkt-Kommunikation wird eine sprechende Einsatzkraft von mehreren anderen Funkteilnehmenden gleichzeitig gehört. Zusammen mit der Möglichkeit, Nutzer regions- und organisationsübergreifend zu Funkgruppen zusammenzuschalten, ist der Digitalfunk BOS damit ein effizientes und flexibleres Kommunikationsmittel als der zuvor verwendete Analogfunk.

Sie interessieren sich für dieses Thema? Mehr über den Digitalfunk BOS in unserem Themenspecial, das Sie hier als eDossier herunterladen können.

(Text: Linda Haazipolo; Symbolfoto: Gilbert/BDBOS; 24.08.2018) [5955]

eDossier „Digitalfunk BOS“
• Umfang: 7 Seiten
• Dateigröße: ca. 2,5 MB/PDF-Format
• Ein Beitrag aus Rettungs-Magazin 5/2018

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Der Digitalfunk, wie er jetzt den BOS ist der größte Mist!
    Erstmal kenn ich kaum einen, der die Geräte wirklich bedienen kann. Lediglich ein paar Funker verstehen das bei uns.
    Dazu die Probleme mit dem Sprechwunsch auf anderen Kanälen. Und wenn man weiter weg fährt, kann man die Kanäle nicht mal schalten!
    Beim G20 in Hamburg war das System so überlastet, dass uns sozusagen verboten wurde, zu funken!
    Und auch jetzt im Regeldienst sollen wir möglichst das Funken vermeiden.
    Alles im allen kein gutes System!

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. die im Artikel genannten Vorteile konnte der analoge Funk doch auch schon. Bis auf die Gruppenschaltung, die über eigene Kanäle gemacht wurde.
    Die theoretische Möglichkeiten können nicht genutzt werden, da das System sonst überlastet ist. Bei uns gibt es den Digitalfunk seit einigen Jahren und ich sehe keine Vorteile, Ich kann Hanseretter nur zustimmen. Vor allem die Bedienung ist alles andere als Selbsterklärend.
    Einziger verbleibender Unterschied zum Analogfunk ist die Abhörsicherheit, die aber nur der Polizei zu Gute kommt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Dieser Moment wenn über UMTS Abschaltung geredet wird und Rettungsdienst in Baden-Württemberg noch teilweise analog und die anderen auf dem UMTS Standard Funken….

    Soviel zur Digitalisierung und deutschem Rückstand…

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