Anwohner klagen gegen Hubschrauber-Landeplatz

(Bild: Peggy_Marco/pixabay.com)München (br24) – Am Klinikum Großhadern soll ein Landeplatz für Rettungshubschrauber auf dem Dach des Klinik-Neubaus entstehen. Gegen die Baugenehmigung klagen Anwohner vor Gericht. Sie befürchten mehr Fluglärm und zweifeln am Ergebnis eines Gutachtens.

Das Verwaltungsgericht München verhandelt am Dienstag, 28.06.2022, die Klage gegen die Genehmigung eines zweiten Hubschrauber-Landeplatzes am Klinikum in München-Großhadern. Die in die Jahre gekommene Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität soll neu gebaut werden. Dabei soll auf dem Dach eines Neubaus der neue Landeplatz entstehen, zusätzlich zum bestehenden Landeplatz am Boden.

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Grundstückseigentümer aus Großhadern klagen deshalb gegen den Freistaat Bayern. Sie befürchten erheblich mehr Fluglärm als bisher – untertags und auch nachts. Denn die Hubschrauber können den geplanten Dach-Landeplatz nicht genau im gleichen Korridor anfliegen wie den bereits bestehenden Boden-Landeplatz. Die Regierung von Oberbayern hat den Dach-Landeplatz bereits im Oktober 2020 genehmigt – auch auf Basis eines Lärm-Gutachtens. Vor dem Verwaltungsgericht ging am ersten Verhandlungstag vor allem um die Frage, ob dieses Gutachten korrekt erstellt wurde.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. St.Florians-Prinzip. Aber die Klagenden sind die ersten die schreien, wenn sie selbst Hilfe brauchen. Es startet oder landet doch nicht alle 2 Minuten ein RTH. Auf und am Unfallkrankenhaus in Frankfurt sind zwei Landeplätze. Warum wohl?

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