Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

ADAC Luftrettung tauscht Rettungshubschrauber in Berlin

(Bild: ADAC Luftrettung)Berlin (ADAC) – An der ADAC-Luftrettungsstation in Berlin wurde am Mittwoch (12.08.2020) ein neuer Rettungshubschrauber vom Typ H135 offiziell in Dienst gestellt. Der neue „Christoph 31“ ersetzt die seit 2003 eingesetzte Vorgängermaschine vom Typ EC135 P2.

Die neue H135 hat einen Vier-Achsen-Autopiloten, ein Gelände- und Hinderniswarnsystem sowie zwei Warnsysteme zur Vermeidung von Kollisionen mit bemannten oder unbemannten Luftfahrzeugen. Außerdem kann die Maschine mit einer Rettungswinde ausgestattet werden und gehört zu den leisesten und umweltfreundlichsten Hubschraubern ihrer Klasse. Mit einer Reisegeschwindigkeit von circa 220 km/h und einer Reichweite von mehr als 600 Kilometern sei die H135 perfekt für die Rettung aus der Luft, teilte die ADAC Luftrettung mit.

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Mit einem dualen Internethotspot und zwei unabhängigen Digitalfunkgeräten verfügt der neue „Christoph 31“ zudem über eines der modernsten Kommunikationssysteme in Deutschland: Die Crew kann so beispielsweise wichtige medizinische Daten bereits aus der Luft an die Krankenhäuser für eine optimale Übergabe der Patienten übermitteln.

Von großem Vorteil für die medizinische Versorgung sind auch die Platzierung des Patienten im Hubschrauber, die Anordnung der medizinischen Geräte sowie die optimalen Sitzmöglichkeiten für Arzt und Notfallsanitäter. Sie sind so konzipiert, dass die bestmögliche Versorgung des Patienten gewährleistet werden kann. Zur Durchführung von lebensrettenden Sofortmaßnahmen steht für das medizinische Personal dadurch mehr Platz zur Verfügung.

Um die neue Maschine schnell und sicher in Berlin und Brandenburg zu lebensrettenden Einsätzen fliegen zu können, wurden die Crews aus Piloten und Notfallsanitätern der ADAC Luftrettung sowie Notärzten der Charité Universitätsmedizin Berlin umfangreich geschult. Der Hubschrauber war dafür mehrere Wochen zuvor nach Berlin überführt worden.

„Christoph 31″ war erst im Februar 2020 nach einer vorübergehenden Stationierung am Flughafen Schönefeld zurück in sein Zuhause an die Luftrettungsstation am Charité-Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz gezogen, nachdem die umfassende Modernisierung des Landeplatzes und der Station zuvor weitgehend fertiggestellt worden war.

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