Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
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2.155 E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden

(Bild: Miloslav Hamrik/pixabay.com)Wiesbaden (Destatis) – Erstmals liegen – vorläufige – Jahreszahlen für Unfälle mit E-Scootern vor. Demnach registrierte die Polizei 2020 in Deutschland 2.155 Unfälle mit den Elektro-Tretrollern, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kamen dabei fünf Menschen ums Leben, 386 wurden schwer verletzt, 1.907 erlitten leichte Verletzungen. Mehr als 80 Prozent dieser Verunglückten waren selbst mit dem E-Scooter unterwegs gewesen.

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Bundesweit waren bei fast drei von vier dieser Unfälle mit Personenschaden (72,1 Prozent) die Fahrerin bzw. der Fahrer des E-Scooters hauptverantwortlich. Der mit Abstand häufigste Grund war das Fahren unter Alkoholeinfluss (18,3 Prozent). Neben dem Alkoholeinfluss legte die Polizei den E-Scooter-Fahrerinnen und -Fahrern häufig falsche Benutzung der Fahrbahn oder der Gehwege zur Last (16,6 Prozent). Nicht angepasste Geschwindigkeit war der dritthäufigste Vorwurf (8,5 Prozent).

Zum Alter der Verunglückten teilte Destatis mit, dass 76 Prozent jünger als 45 Jahre waren, 33,7 Prozent sogar jünger als 25 Jahre.

Von den 2.155 E-Scooter-Unfällen mit Personenschaden waren 918 Alleinunfälle, das heißt, es gab keinen Unfallgegner. Drei der fünf getöteten E-Scooter-Fahrenden kamen bei solchen Alleinunfällen ums Leben.

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