Katastrophenschutz: So sind ungebundene Helfer eine echte Hilfe


Bremen (rd_de) – Nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe vor rund 15 Jahren schlossen sich spontan Menschen den Einsatzkräften an, um diese zu unterstützen. Spontanhelfer oder ungebundene Helfer werden sie seitdem genannt. Ihr Einsatzwert kann sehr hoch sein, doch birgt das System auch diverse Probleme.

Die etablierten Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehren waren seinerzeit sprachlos ob der unerwarteten Unterstützung – und zum Teil überfordert. Bis dato hatte es nämlich hierzulande noch nie in diesem Umfang Menschen gegeben, die spontan und ohne jeden Bezug zu einem der Fachdienste ihre Mitarbeit anboten. Wie konnte man sie in das bestehende Hilfssystem eingliedern?

Die Aufgaben, die von diesen spontanen Helfern übernommen werden, sind vielfältig. Sie reicht von Lotsendiensten für ortsunkundige Einheiten, der Unterstützung bei der Essenausgabe, dem Aufbau von Schutzeinrichtungen bis hin zum Befüllen von Sandsäcken. Die Menschen organisieren sich dabei mehr oder weniger selbst und nutzen hierfür vor allem Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Twitter.

Beispiele und Möglichkeiten, wie Hilfsorganisationen bei Großschadenslagen mit ungebundenen Helfern zusammenarbeiten können, stellen wir im neuen Rettungs-Magazin (2/2018) vor. Richtig eingesetzt, hat diese Ressource einen hohen Einsatzwert.

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(Text und Foto: Uwe Kippnich, Dozent im Rettungsdienst, Krankenpfleger, OrgL, Örtlicher Einsatzleiter (ÖEL), EU-Team-Leader; 02.03.2018) [3830]

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