Erster Einsatz für Rettungskreuzer „Berlin“: Erkrankter Seemann gerettet


Kiel (rd_de) – Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers „Berlin“ ist am Mittwoch (18.01.2016) zu ihrem ersten Einsatz alarmiert worden. Die Seenotretter kamen einem erkrankten Seemann in der Kieler Bucht zur Hilfe.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte, befand sich der Mann an Bord des Frachters „Marie Lehmann“, der in Höhe des Kieler Leuchtturms lag. Nachdem er über starke Schmerzen in der Brust geklagt hatte, wurden gegen 21.15 Uhr die Seenotretter alarmiert.

Seenotrettungskreuzer BERLIN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)

Erfolgreicher erster Einsatz für den Seenotrettungskreuzer „Berlin“. Foto: DGzRS

Mit einer freiwilligen Seenotärztin an Bord nahmen die Seenotretter unter Höchstgeschwindigkeit von fast 25 Knoten (rund 45 km/h) Kurs auf den Frachter. Vor Ort ging die „Berlin“ bei der 88 Meter langen „Marie Lehmann“ längsseits.

Die Seenotärztin und ein als Rettungsassistent ausgebildeter Seenotretter stiegen auf die „Marie Lehmann“ über. Die Rettungskräfte übernahmen die Erstversorgung an Bord.  Der Patient wurde am Frachthafen (Ostuferhafen) an den Landrettungsdienst übergaben.

„Unser neuer Seenotrettungskreuzer hat sich bei seinem ersten Einsatz hervorragend bewährt“, sagte Vormann Michael Müller. Die „Berlin“ war am 17.12.2016 auf dem Gelände der Seenotretter-Zentrale in Bremen von Schauspielerin und Sängerin Meret Becker getauft worden (wir berichteten).

(20.01.2017; Foto: DGzRS)

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