Rettungsdienst im Rhein-Sieg-Kreis: Vergabe fast entschieden


Siegburg (rd.de) – Nach langem Hin und Her ist die Entscheidung über die Vergabe die Rettungsdienstleistungen vorerst gefallen. Die Lose fielen auf die bisherigen Anbieter – Erleichterung bei den Beschäftigen. Es ist jedoch noch ein Nachprüfungsverfahren anhängig.

Diese Nachprüfungsverfahren müsste noch rechtskräftig abgeschlossen werden, dann könnte die endgültige Zuschlagserteilung erfolgen, teilte die Kreisverwaltung mit. Mit diesen offiziellen Zuschlägen beginne dann die 5-jährige Vertragslaufzeit für die Hilfsorganisationen.

Landrat Sebastian Schuster erklärt: „Der Ausgang des objektiven Bewertungs- und Prüfungsverfahrens bestätigt einmal mehr, dass die bisherige Arbeit im Rettungsdienst im Rhein-Sieg-Kreis einen beachtlichen Qualitätsstandard aufweist.“

Bereits im März 2014 hatte der Rhein-Sieg-Kreis mit dem Vergabeverfahren begonnen. Zwischenzeitlich hatten Kritiker behauptet, eine Ausschreibung sei entbehrlich, da das EU-Parlament eine so genannte „Bereichsausnahme“ für die Notfallrettung geschaffen habe. Diese entbindet die Träger des Rettungsdienstes jedoch nicht von der Ausschreibungsverpflichtung.

Rettungsdienst.de berichtete:
Trotz Bereichsausnahme: Rettungsdienst unterliegt weiter dem Vergaberecht

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