DRK unterstützt Rettungshundestaffeln im Iran


Berlin (rm_de) – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) unterstützt den Aufbau von iranischen Rettungshundestaffeln.

Training für Rettungshunde des Iranischen Roten Halbmonds (Search and RescueTraining), unterstützt vom Deutschen Roten Kreuz in Saveh / Iran - 17.11.2015

Training für Rettungshunde des Iranischen Roten Halbmonds (Search and RescueTraining), unterstützt vom Deutschen Roten Kreuz. Foto: Deutsches Rotes Kreuz

In dem häufig von Erdbeben betroffenen Land steckt die Ausbildung von Rettungshunden noch in den Anfängen. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Iranischen Roten Halbmond sind zu Trainingszwecken neun iranische Hundeführer Anfang Juni 2016 zu Gast in Deutschland.

Während des zehntägigen Aufenthalts besuchen die iranischen Kollegen verschiedene Rettungshundestaffeln und nehmen an Einsatzübungen, Prüfungen und Trainings teil. Allerdings sind die Bedingungen in den beiden Ländern sehr verschieden. Anders als die ehrenamtlichen deutschen Hundeführer, sind die iranischen Kollegen fest angestellt. Darüber hinaus ist es im Iran nicht erlaubt Hunde als Haustiere zu halten. Die Rettungshunde des Roten Halbmonds leben deswegen in Zwingern.

„Es wird für unsere Gäste sehr interessant sein, die in Deutschland übliche, enge Bindung zwischen Hundeführer und Hund zu sehen und dass hier neben dem Deutschen Schäferhund noch viele andere Hunderassen zum Einsatz kommen“, sagt Mark Hofmann, zuständiger DRK-Projektleiter.

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Die Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und der iranischen Schwester-Organisation besteht seit 2003. Damals hatte ein schweres Erdbeben in der Stadt Bam 40.000 Menschenleben gefordert. Inzwischen sind landesweit rund 70 ausgebildete Rettungshunde im Dienst.

(03.06.2016)

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