Datenschutz: Dokumente sicher aufbewahren


TransportscheineBremen (rd_de) – Jeder Patient hat ein Recht darauf und vertraut auch darauf, dass mit seinen Daten sorgsam umgegangen wird. Dazu gehört, dass sie unbeteiligten Dritten nicht zugänglich gemacht werden.

Transportscheine, Notfallprotokolle oder sonstige Einsatzdokumente wie ärztliche Verordnungen einer Krankenfahrt oder elektronische Datenerfassungsgeräte dürfen deshalb nicht ungeschützt auf dem Armaturenbrett oder sonst für Dritte offen les- und einsehbar oder gar zugänglich im Einsatzfahrzeug liegen.

Einsatzberichte und andere Dokumente mit Patientenangaben sind stets vor den Blicken Dritter zu schützen und an einem angemessenen Ort zu verwahren. Daran ist zu denken, wenn ein Rettungswagen beispielsweise an einer belebten Straße abgestellt wird und Passanten neugierig ins Wageninnere schauen. Oder Angehörige eines Patienten im RTW mitfahren und die Dokumente der vorherigen Transporte zu Gesicht bekommen.

Sofern mit Datenfunk gearbeitet wird, sollte der letzte Einsatzplan auf dem Display geschützt werden. Ist das Display von außen einsehbar, sollte entweder die Displayanzeige abgedeckt oder deaktiviert werden.

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(Text: Jens Wolff, Lehrrettungsassistent und Dozent im Rettungsdienst, Verbandführer und Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, und Stefanie Rinösl, Datenschutzbeauftragte, Volljuristin; Symbolfoto: Markus Brändli; 21.02.2017)

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