Baden-Württemberg: Bergwacht und Wasserrettung stärken


Stuttgart (rd_de) – Sowohl die Bergwacht als auch die Wasserrettung sollen in Baden-Württemberg umgehend gestärkt werden. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, an dem vergangenen Freitag (07.10.2016) neben Vertretern der Hilfsorganisationen auch Landtagsabgeordnete der Regierungsfraktionen und der Staatssekretär im Innenministerium, Martin Jäger, teilnahmen.

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Der Informationsaustausch kam auf Einladung von Innenminister Thomas Strobl zustande. Sowohl die Bergwacht Schwarzwald als auch die Bergwacht Württemberg berichteten über ihr stark gestiegenes Einsatzaufkommen und ihre materielle sowie personelle Aufstellung in Baden-Württemberg. Hintergrund des Treffens war die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag, eine bessere finanzielle Ausstattung der so genannten Sonderrettungsdienste zu prüfen.

Schnell war allen Beteiligten klar, dass mehr Investitionen für die Ausrüstung der Sonderrettungsdienste notwendig sind. Als erste Maßnahme sicherte der Innenminister den Bergwachten die Beschaffung von vier, dringend notwendigen Einsatzfahrzeugen zu. Darüber hinaus versprach der Innenminister, sich dafür einzusetzen, dass weitere Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

„Die Bergwachten im Land leisten einen außerordentlichen Dienst an der Gesellschaft. Sie bringen unermüdlichen Einsatz in unwegsamen oder alpinen Gebieten – und retten dort Leben, wo herkömmliche Rettungsdienste nicht hingelangen. Deshalb sieht die Landesregierung sich hier in der Pflicht, die beiden Sonderrettungsdienste, die Bergwacht und die Wasserrettung durch die DLRG, in Zukunft besser auszustatten“, so Strobl.

(10.10.2016; Symbolfoto: Raimund Wimmer/Bergwacht Württemberg)

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