Alarmfahrt hat juristisches Nachspiel


Waiblingen (rd.de) – Die Alarmfahrt eines Notarzt-Einsatzfahrzeugs (NEF) von Waiblingen nach Stuttgart am vergangen Montag (08.06.2015) ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Die Rettungsassistentin, die das NEF fuhr, soll in einer unübersichtlichen Kurve einen Wagen überholt und dabei auf die Gegenspur geraten sein. Die Fahrerin eines entgegenkommenden Fahrzeugs hätte nur durch ein Ausweichmanöver einen Zusammenstoß verhindert.

Symbolbild Notarzt. Foto: Thomas Weege

Symbolbild Notarzt. Foto: Thomas Weege

Wie die „Waiblinger Kreiszeitung“ berichtet, soll die Fahrerin des ausweichenden Fahrzeugs behaupten, das NEF sei ohne Signalhorn unterwegs gewesen. Dadurch hätte sie das Einsatzfahrzeug erst sehr spät bemerkt. Sie sähe in dem Ereignis eine Verkehrsgefährdung.

Die Polizei geht der Frage nach, ob eine Gefährdung bestand. Mittlerweile scheint sich ein Zeuge bei der Polizei gemeldet zu haben. Nach dessen Aussage sei er zirka 1,5 Kilometer vorher von dem NEF mit eingeschaltetem Signalhorn überholt worden.

(15.06.2015)

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