Zivilstreife wurde zu Ersthelfern

(Bild: Markus Braendli)Duisburg (ots) – Einem Zufall ist es zu verdanken, dass sich die Wege eines 46 Jahre alten Autofahrers und einer Zivilstreife am Montagabend (25.10.2021) in Duisburg-Neumühl kreuzten. Dem Autofahrer rettete diese Begegnung möglicherweise das Leben.

Gegen 23:00 Uhr fiel den beiden Zivilpolizisten ein sehr langsam fahrendes Auto auf. Der Fahrer reagierte nicht auf die Anhaltezeichen der Beamten. Stattdessen stoppte das Fahrzeug wenige Meter weiter von allein am Straßenrand.

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Als die Polizisten an den Wagen herantraten, merkten sie schnell, dass es sich um einen medizinischen Notfall handelte. Der Fahrer atmete schwer und antwortete nicht mehr auf Fragen.

Die Polizisten holten den Mann aus seinem Auto, legten ihn zunächst in die stabile Seitenlage und forderten den Rettungsdienst an. Als der Mann kurze Zeit später einen Kreislaufstillstand erlitt, begannen die Beamten sofort damit, den 46-Jährigen zu reanimieren. Hinzugerufene Kollegen unterstützten sie bei der Ersten Hilfe.

Die Maßnahmen wurden so lange aufrechterhalten, bis ein Rettungswagen und der Notarzt eintrafen. Das Rettungsteam stabilisierte den gesundheitlichen Zustand des Autofahrers vor Ort so weit, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden konnte.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Die Polizei:”DeinFreund und Helfer” Das schreibe ich bewusst als ein Notfallmediziner im Ruhestand. Aber ich konnte auch nicht so spontan aufhören. Deshalb fahre ich seit 5 Jahren ein Johanniter Hausnotrufauto. Hier habe ich immer einen Notfallkoffer der mit allem notwendigen bestückt ist. Und ich halte meine Devise aufrecht und sage allen Kollegen das bei mir nicht so schnell gestorben wird,

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