Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Rettungs-Magazin 5/2019 Digital
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Schwere Unfälle mit Kindern beim Rodeln

(Bild: (Symbol) Susanne Jutzeler/pixabay.com)Römerstein/Gera (ots) – Zwei schwere Unfälle beim Rodeln ereigneten sich am vergangenen Sonntag (03.01.2021). In beiden Fällen kamen Kinder zu Schaden.

An einem gut besuchten Schlittenhang in Römerstein bei Reutlingen (Baden-Württemberg) wurde am Sonntagnachmittag ein 6-jähriger Junge schwer verletzt. Das Kind hielt sich nach Angaben der Polizei gegen 14:25 Uhr mit seinem Bruder und seinem Vater im Bereich des Auslaufs auf, als zwei Frauen in einem Rodelbob aus Kunststoff den Schneehang herunterfuhren und mit dem Kind zusammenstießen. Die Frauen hatten noch versucht, mit den Füßen zu bremsen und auszuweichen. Durch den dadurch aufgewirbelten Schnee war ihre Sicht jedoch behindert.

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Das Kind erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Es musste vom Rettungsdienst und einem Notarzt erstversorgt werden. Da die Rettungswege freigehalten worden waren, erreichten die Rettungskräfte trotz des hohen Verkehrsaufkommens rasch die Einsatzstelle. Das schwerverletzte Kind wurde in eine Klinik gebracht.

Etwa zur selben Zeit kam es auch in Gera (Thüringen) zu einem schweren Unfall beim Rodeln. Bei dem Zwischenfall kurz nach 14:00 Uhr wurde ein vierjähriges Mädchen getötet.

Nach Informationen der Polizei befanden sich das Kind zum Unglückszeitpunkt mit seinen Eltern und weiteren Bekannten auf einem Feld, um dort zu rodeln. In der Folge benutzte ein 25-Jähriger aus der Gruppe seinen Pkw, um auf dem Feld zu driften. Darunter wird das kontrollierte Übersteuern eines Fahrzeugs verstanden, wodurch das Heck in der Kurve ausbricht.

Der 25-Jährige verlor jedoch die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen das Heck eines stehenden Transporters. Das vierjährige Mädchen, das auf seinem Schlitten saß, wurde hierbei zwischen den zwei Fahrzeugen eingeklemmt und tödlich verletzt.

Trotz sofortigem Einsatz von Polizei, Rettungsdienst und Notarzt erlag das Mädchen noch an der Unglücksstelle seinen schwersten Verletzungen. Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Anwesenden.

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