Rettungswagen auf Alarmfahrt ausgebremst

(Bild: (Symbol) Markus Brändli)Coesfeld (ots) – Ein Rettungswagen im Einsatz ist am Mittwoch (31.07.2019) gegen 14:00 Uhr auf der A 43 Fahrtrichtung Ruhrgebiet zwischen den Anschlussstellen Nottuln und Dülmen-Nord von dem Fahrer eines weißen Kastenwagens aufgehalten und zu einem Bremsmanöver gezwungen worden.

Der Rettungswagen der Wache Nottuln war wegen eines internistischen Notfalls zu einem Einsatz nach Dülmen gerufen worden. Er fuhr mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinhorn auf die A 43.

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Ein vorausfahrender weißer Kastenwagen mit einem Kfz-Kennzeichen aus Frankfurt/Main stoppte plötzlich seine zügige Fahrt auf der linken Spur und ließ den Rettungswagen nicht vorbei. Daran änderte sich auch nichts, als der Fahrer des Rettungswagens zusätzlich zu Blaulicht und Martinhorn die Lichthupe betätigte. Anstatt nach rechts zu fahren und den RTW passieren zu lassen, wurde der Mercedes Sprinter noch langsamer.

Etwa einen Kilometer vor der Ausfahrt Dülmen-Nord zog der Kastenwagen dann doch auf die rechte Spur. Der RTW beschleunigte, um vorbeizukommen. In diesem Augenblick zog der Sprinter allerdings unvermittelt wieder nach links und zwang den RTW-Fahrer zu einer scharfen Bremsung. Die RTW-Besatzung wurde dabei in die Sicherheitsgurte gedrückt. Sodann beschleunigte der Kastenwagen, während der Rettungswagen von der Autobahn abfuhr, um zum Einsatzort zu kommen.

Die RTW-Besatzung notierte sich das Kennzeichen des Kastenwagens und erstattete Anzeige. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Nötigung im Straßenverkehr.

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