Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Rettungsdienst-Mitarbeiter wird Opfer eines Raubüberfalls

(Bild: Jochen Tack/Polizei)Ratingen (ots) – Ein Rettungsdienst-Mitarbeiter der Johanniter wurde in der Nacht zu Mittwoch (25.11.2020) in Ratingen während seines Dienstes das Opfer eines Raubüberfalls.

Gegen 02:00 Uhr befuhr der 42-Jährige mit einem Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe die Straße Am Sondert in Richtung Krummenweger Straße in Ratingen-Breitscheid. In Höhe der Bushaltestelle Linneper Weg sah er einen Mann, der winkend auf sich aufmerksam machte.

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In der Annahme, dass der Mann Hilfe benötigte, stoppte der Rettungsdienst-Mitarbeiter sein Fahrzeug, nahm einen Notfallkoffer aus dem Wagen und eilte zu dem vermeintlich Hilfsbedürftigen. Völlig unerwartet schlug dieser jedoch den Rettungsdienst-Mitarbeiter mit einem unbekannten Gegenstand nieder. Anschließend durchsuchte er den Notfallkoffer und entfernte sich mit einem Mountainbike in unbekannte Richtung.

Ob etwas aus dem Notfallkoffer entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht ermittelt werden. Der 42-Jährige musste aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Hier wurde er stationär aufgenommen.

Täterbeschreibung:
• circa 20-25 Jahre alt
• circa 185-190 cm groß
• schlanke Figur
• bekleidet mit dunkler Kapuzenjacke und dunkler Jeans sowie einem dunklen Cappy mit weißen YP-Applikationen

Die sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung der Polizei blieb erfolglos. Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, sich bei der Polizei Ratingen, Telefon 02102/9981-6210, zu melden.

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Ja was bekommt der Täter, sollte er von der Polizei doch noch gefasst werden, für eine Strafe?
    Vielleicht 1 Jahr auf Bewährung.
    Ich finde solche Strafen viel zu milde.
    In so einem Fall sollte der Täter auf versuchten Mord verurteilt werden.
    Nach den Leiden der Opfer und den daraus resultierenden Langzeitfolgen fragt meistens niemand.

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