Nach dem Kammerjäger kam der Rettungsdienst

 

(Bild: (Symbol) Markus Brändli)München (ots) – Aus einer kontaminierten Wohnung musste am Montagabend (01.07.2019) in München ein 72-jähriger Mann gerettet werden.

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Ein Kammerjäger hatte nach der Zwangsräumung der laut Feuerwehr vermüllten Wohnung Gift versprüht. Anschließend wurde die Wohnung versiegelt. Sie sollte vier Wochen nicht mehr betreten werden. Der ehemalige Bewohner wollte aber offenbar so lange nicht warten und kehrte trotz des Siegels schon früher in die Wohnung im dritten Obergeschoss zurück.

Nachbarn hatten das bemerkt und um 19:41 Uhr den Notruf gewählt. Wegen des ABC-Stichwortes „Undefinierbarer Geruch“ rückte auch der neu geschaffene Umweltdienst der Berufsfeuerwehr München aus. Zum Eigenschutz ging ein Trupp mit Spritzschutz und unter Atemschutz in die kontaminierte Wohnung vor.

Die Einsatzkräfte brachten den 72-Jährigen ins Freie und übergaben ihn dort dem Rettungsdienst. Zusammen mit einem Notarzt versorgten die Rettungskräfte den Mann und brachten ihn anschließend in eine Münchner Klinik.

Die Feuerwehr belüftete das Treppenhaus maschinell und versiegelte die Tür der Wohnung erneut.

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