Produkt: Rettungs-Magazin 5/2019
Rettungs-Magazin 5/2019
Interview zur Interschutz 2020+++Reportage Christoph Westfalen+++Drohneneinsatz im Katastrophenschutz+++Rettungsdienst in Bremerhaven+++Erster RTW von MAN

Großeinsatz am Bonner Rheinufer

(Bild: (Symbol) Feuerwehr Bonn)Bonn (ots) – Am Sonntagvormittag (18.08.2019) erreichte die Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Bonn über Notruf die Meldung, dass eine junge Frau offenbar beabsichtige, von einer Rheinbrücke in den Fluss zu springen. Danach brach der Telefonkontakt ab. Da die Leitstelle nicht wusste, um welche der drei Bonner Rheinbrücken es sich handelte, alarmierte sie ein Großaufgebot von rund 50 Einsatzkräften. Der Einsatzführungsdienst der Feuerwehr koordinierte sie von der Kennedybrücke aus.

Die Einsatzkräfte suchten von dort aus mit Rettungsbooten sowohl in Richtung Konrad-Adenauer-Brücke (Südbrücke) als auch in Richtung Friedrich-Ebert-Brücke (Nordbrücke) den Fluss ab. Parallel suchten am Ufer weitere Kräfte den Fluss von Land aus ab. Aus der Luft erhielten sie Unterstützung vom Rettungshubschrauber „Christoph 3“.

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In Höhe „Rosental/Schänzchen“ fanden die Retter unmittelbar am Rheinufer eine verletzte Frau. Kräfte des städtischen Rettungsdienstes sowie der Notarzt des Rettungshubschraubers versorgten die Patientin. Da es sich um einen stark abfallenden Uferabschnitt handelte, gestaltete sich die Rettung schwierig. Die Rettungskräfte lagerten die Frau in einer Schleifkorbtrage und ließen sie mit Hilfe einer Drehleiter auf Straßenniveau heben. Hier wartete bereits ein Rettungswagen für den weiteren Transport in ein Krankenhaus.

Noch während der laufenden Rettungsaktion am Rheinufer hatte die Leitstelle bereits Einheiten von der Einsatzstelle abgezogen. Augenzeugen hatten gemeldet, dass eine Person von der Fahrradüberführung der Nordbrücke gestürzt sei. Die wenig später eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod der Person feststellen.

Denken Sie darüber nach, sich das Leben zu nehmen? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe in Lebenskrisen und ist Tag und Nacht anonym unter 0800/1 11 01 11 oder 0800/1 11 02 22 erreichbar.

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