BF Frankfurt/Main mit Training Site der AHA


Frankfurt/Main (pm) – Das Frankfurter Institut für Rettungsmedizin und Notfallversorgung (FIRN) kann sich seit kurzem International Training Site der American Heart Association (AHA) nennen.

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Bereits 2015 begannen die Vorbereitungen für die Dozenten der Berufsfeuerwehr, welche zu AHA-Instruktoren für die Kurskonzepte Basic Life Support (BLS) und Advanced Life Support (ACLS) ausgebildet wurden. Um die Kursformate künftig selbst anbieten zu dürfen, ließ sich das FIRN zu Beginn des Jahres 2016 zur Training Site der American Heart Association zertifizieren.

Nach einem erfolgreichen Initialisierungskurs am 21./22. März 2016 werden nun die Kursformate in Eigenregie durchgeführt.

Ziel der Berufsfeuerwehr Frankfurt ist es, alle Feuerwehrangehörigen der Stadt im Rahmen der Notfallsanitäter-Ausbildung in beiden Kurskonzepten zu schulen. Der Schwerpunkt der standardisierten Kurse liegt neben dem Algorithmen basierten Arbeiten insbesondere auf einer effektiven Zusammenarbeit im Team. Auf diese Weise sollen die Auszubildenden mit einem hohen Niveau auf ihre Prüfungen und den Praxisalltag vorbereitet werden.

Die Frankfurter Feuerwehr hat damit erstmals ein zertifiziertes Kurskonzept in ihr Ausbildungscurriculum integriert. Die eigenen AHA-Instruktoren ermöglichen zudem eine unabhängige Durchführung der Ausbildungsveranstaltungen nach den Richtlinien der AHA. Möglich wird dies durch die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Training Center (ITC) der Firma Skillqube. Im März konnte gemeinsam mit Glenn Vanden Houten, Direktor für die AHA in Europa, die Training Site in den eigenständigen Betrieb übergeben werden.

Mit 400.000 Instruktoren in 5.000 Training Centers und über 10.000 Training Sites führt die AHA weltweit in 80 Ländern zertifizierte medizinische Kurse in 17 Sprachen durch. Die standardisierten Kursinhalte, wie etwa die Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Erwachsenen oder die Notfall-Behandlung von schweren Herzrhythmus-Störungen, richten sich speziell an medizinisches Fachpersonal. Dabei soll nicht nur die richtige Therapie für lebensbedrohlich erkrankte Patienten vermittelt werden, sondern auch die Kommunikation zwischen den Helfern verbessert und die Zusammenarbeit gestärkt werden.

(17.05.2016; Foto: BF Frankfurt/Main)

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