TETRA-Handfunkgerät für den Feuerwehreinsatz


Motorola MTP830 (Foto: Motorola)Idstein (pm) – Motorola Solutions erweitert TETRA-Angebot um das einfach zu bedienende und zuverlässige MTP830 FuG

Motorola, führender Anbieter in der Entwicklung und Bereitstellung von Lösungen für die sicherheitskritische Kommunikation, stellt mit dem MTP830 FuG ein neues TETRA-Digitalhandfunkgerät vor, das speziell für den Einsatz bei der Feuerwehr konzipiert wurde.

Einsatzkräfte der Feuerwehr profitieren im Ernstfall sowohl von der bewährten und vertrauten Benutzeroberfläche des Motorola TETRA-Funkgerätes als auch von seinen neuen Funktionen wie einem vergrößerten Multifunktions-Drehknopf oder dem vereinfachten Zugriff auf Funktionen wie Gesprächsgruppenwahl.

Mit dem neuen MTP830 FuG ergänzt Motorola das Portfolio an robusten und leistungsstarken Lösungen für die zuverlässige Sprach- und Datenkommunikation um ein weiteres TETRA-Endgerät und trägt damit den speziellen Anforderungen von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) Rechnung.
Das neue Handfunkgerät MTP830 FuG zeichnet sich durch eine robuste Verarbeitung und eine intuitive Bedienung aus. So erleichtert ein vergrößerter Multifunktions-Drehknopf die Lautstärkeregelung sowie das Wechseln der Gesprächsgruppen.
Der „Totmann-Alarm“ des MTP830 FuG steuert einen Notrufzyklus, wenn der Träger des Gerätes über eine gewisse Zeit bewegungslos ist oder am Boden liegt. Dabei erleichtert die eingebaute GPS-Funktion das Auffinden der Person und steigert damit die Sicherheit der Einsatzkräfte. Das robuste MTP830 FuG ist IP55-zertifiziert und damit gegen das Eindringen von Wasser oder Staub geschützt.

One Response to “TETRA-Handfunkgerät für den Feuerwehreinsatz”

  1. Manuel on November 23rd, 2010 12:26

    ….als auch von seinen neuen Funktionen wie einem vergrößerten Multifunktions-Drehknopf oder dem vereinfachten Zugriff auf Funktionen wie Gesprächsgruppenwahl.

    Schwer vorstellbar, dass das „Durchhangeln“ durchs Menü mittels Multifunktionsdrehknopf die Bedienung tatsächlich vereinfachen soll. Auch die fehlende 10er Tastatur wäre genau wie beim normalen Handy entschieden hilfreicher, nicht voreingespeicherte Gesprächsgruppen direkt anwählen zu können. Die Doppelbelegung des Multifunktionsdrehknopf für Lautstärke UND das Wechseln der Gesprächsgruppen ist in der Praxis wenig bedienungsfreundlich.

    …Der „Totmann-Alarm“ des MTP830 FuG steuert einen Notrufzyklus, wenn der Träger des Gerätes über eine gewisse Zeit bewegungslos ist oder am Boden liegt. Dabei erleichtert die eingebaute GPS-Funktion das Auffinden der Person und steigert damit die Sicherheit der Einsatzkräfte.

    Entspricht wenig der Einsatzpraxis:

    1. Wird das Gerät im eingeschalteten Zustand im täglichen Einsatz z.B. aufs Armaturenbrett, Fahrzeugsitz etc…gelegt und einige Zeit NICHT bewegt, sind Fehlalarme die zwangsläufige Folge.

    2. Die GPS-Funktion ist ohne Sicht zum freien Himmel z.B. in Gebäuden, Tunneln, Tiefgaragen, etc…im Endeffekt nicht nutzbar. Somit entgegen der Motorola-Versprechung keine tatsächliche Sicherheitsverbesserung für Einsatzkräfte. Oder liege ich gründlich falsch, und GPS ist OHNE freie Sicht zum Himmel nutzbar?? Wäre in dem Fall interessant, die GPS-Arbeitsweise zu wissen.

    Schlussendlich die generelle Frage zu Motorola-Tetra-Geräten, ob sich im nachfolgenden Punkt zwischenzeitlich etwas geändert/verbessert hat – zumindest sind mir bislang keine gegenteilige Neuigkeiten darüber bekannt:

    Wird DMO-Digital-Direktfunkbetrieb ohne Relaisstation/Umsetzer an Einsatzstellen durchgeführt, treten oftmals erhebliche Beeinträchtigungen der Funkverbindungen trotz unterschiedlicher Gesprächsgruppen auf. Dieser Umstand wird durch die Fa. Motorola lt. einer vorliegenden EU-Patentschrift „European Patent Application“ vom 26.1.2005 auch eingeräumt. Hier heisst es auf der Seite 2, Satz 25-30 u.a. sinngemäss, dass ohne TMO-Betrieb über Relaisstationen/Umsetzer und der damit wegfallenden Zeitschlitz-Synchronisation keine Möglichkeit besteht, DMO-Interferenzen zu minimieren/verhindern.

    Im Analogfunk nennt sich das Phenomen z.B. „Zustopfeffekt“ u.a. wegen unzureichender Nachbarfrequenzselektion bzw. Trennschärfe. Dies macht sich jedoch lt. bisher vorliegenden Infos nicht derart gravierend bemerkbar macht und ist mit den bisherigen Analogfunkgeräten keineswegs der Normalzustand.

    Trifft dieses immer noch zu, haben sich wohl alle vollmundigen Motorola-Versprechungen gänzlich von selbst erledigt.

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