Medistick speichert Unverträglichkeiten und Patientendaten


Flein (presserelations) – Nachdem die elektronische Gesundheitskarte wohl am Anfang ohne Notfalldatensatz auskommen muss, füllt ein pfiffiger USB-Stick diese Lücke aus.

Der „medistick“, der vom Hardware-Spezialisten cocos-promotions in Kooperation mit dem Software-Entwickler medistick.com entworfen und umgesetzt wurde, speichert mehrsprachig alle für einen Notarzt wichtigen Krankheitsdaten wie Unverträglichkeiten bei Medikamenten oder Allergien. „Wenn ein Unfallbeteiligter nicht mehr ansprechbar ist, hilft der ‚medistick’ im In- und Ausland“, betont Rainer Schubert, Geschäftsführer der cocos-promotions gmbh.

Dafür haben sich die Hightech-Spezialisten des im baden-württembergischen Flein ansässigen Herstellers einen besonderen Clou einfallen lassen: Die so genannte Notfalldatei ist unverschlüsselt und mehrsprachig im html-Format gespeichert. Der gängige Dateistandard kann von jedem Computer ausgelesen werden. „Der Stick verfügt darüber hinaus über einen passwortgeschützten Bereich. In diesem können Röntgenaufnahmen, weitere Gesundheitsdaten und fachspezifische Informationen aufbewahrt werden“, streicht Schubert den Schutz der Privatsphäre heraus.

Der „medistick“ ist in zwei Varianten erhältlich: Als biegsame, wasserfeste USB-Karte fügt er sich ideal in jeden Geldbeutel und wird dank dem auffällig roten Design sofort vom NOTARZT gefunden. Als USB-Stick hingegen kann er stoßfest sowie widerstandsfähig am Schlüsselring transportiert werden.

Weitere Informationen unter www.cocos.de

3 Responses to “Medistick speichert Unverträglichkeiten und Patientendaten”

  1. thomaswagner on Januar 14th, 2009 15:58

    Der Denkansatz ist durchaus gut, nur leider ist diese Variante nur für Krankenhäuser zu gebrauchen und nichts für die Notfallrettung, da es an auslesefähigen Geräten für USB-Sticks oder -karten fehlt…

  2. Finch on Januar 17th, 2009 15:45

    Eine Möglichkeit bestände darin, es mit dem Future Pad auszulesen, welche bereits auf manchen RTW´s installiert sind. Das Projekt Strokeangel zeigt außerdem, das die Daten vielleicht in Zukunft sogar noch vom RTW in die Klinik geschickt werden können, damit das aufnehmende Klinikpersonal optimal auf den Patienten vorbereitet ist. Mehr dazu auf http://www.strokeangel.de

  3. thomaswagner on Januar 17th, 2009 22:40

    Wenn sich diese Technik als zuverlässig erweist, wäre es absolut wünschenswert, diese schnellstens flächendeckend einzuführen. Es wäre, wie Du sagst, bestimmt eine Möglichkeit der Versorgungsoptimierung. Zu meiner Schande muss ich jedoch gestehen, bis jetzt noch nie von dem Projekt gehört zu haben…

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