App weist Weg zum nächsten AED


definowKoblenz (rd.de) – Die Universität Koblenz bietet eine App zum Auffinden des nächstgelegenen AED-Standorts an. Eine Android-Version ist in Vorbereitung.

Nach einem Herzinfarkt ist eine frühe Wiederbelebung enorm wichtig, um dem Betroffenen das Leben zu retten. Laien-Defibrillatoren, sog. AED’s, sind für diesen Zweck konzipiert – nur muss man wissen, wo sich öffentliche AED’s befinden. Defi Now! füllt eben diese Lücke und zeigt im Notfall die AED-Standorte in der Umgebung.

Speziell für den Einsatz auf Smartphones vorgesehen, besteht die Möglichkeit den eigenen Standort in der Kartendarstellung zu berücksichtigen. Die App bietet zum Teil sogar Fotos vom Installationsort, um das Gerät schnell finden zu können. Registrierte Partner des Defi Now! Projekts können neue Defis erstellen und vorhandene Einträge ändern oder löschen.

Der vorhandene Datenbestand stammt unter anderem vom AED-Kataster Schleswig-Holstein. Durch diese Zusammenarbeit konnten 1.600 AED-Standorte verzeichnet werden.

Das Defi Now! Projekt ist 2011 im Rahmen der Informatik-Diplomarbeit von Thomas Lange an der Universität Koblenz-Landau in der Arbeitsgruppe „Betriebliche Kommunikationssysteme“ entstanden.

Mehr Information: https://aed.iwvi.uni-koblenz.de/

2 Responses to “App weist Weg zum nächsten AED”

  1. Jörn Fries on April 12th, 2011 20:22
  2. Jörn Fries on April 12th, 2011 20:31

    En principe une bonne idée! Aber leider nichts Neues! Denn wie so vieles, stammt auch diese Idee aus den Vereinigten Staaten:

    http://www.jems.com/article/technology/iphone-aed-app-could-help-ems vom 09.02.2011

    „Laien-Defibrillatoren, sog. AED’s, sind für diesen Zweck konzipiert – nur muss man wissen, wo sich öffentliche AED’s befinden.“ Ob MAN das wirklich wissen MUSS, weiß ich nicht. Aber MAN sollte jemanden kennen, der es weiß.

    Ich persönlich hielte es deshalb für viel sinnvoller, wenn die Integrierten Leitstellen in ihre Leitstellenrechner die öffentlich zugänglichen AED-Standorte integrieren würden. Denn dann könnte der Leitstellendisponent dem Anrufenden beim Stichwort „Herz-Kreislauf-Stillstand“ gleich den Standort des nächst gelegenen AED-Gerätes mitteilen und ihn auffordern, das Gerät zum Notfallpatienten zu bringen und es einzusetzen – dank telefonischer Rea-Hinweise dürfte das ungleich erfolgreicher sein als Apps für teuer Geld an eine kleine Gruppe von Usern zu verticken…

    HERZliche Grüße aus dem Wilden Südwesten

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