500 BOS-Handfunkgeräte für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz


LIS2011 FuG11b für das BBK

LIS2011 FuG11b für das BBK (Foto: Life is simple)

Münster (pm) – Der Rettungsdienst-Ausstatter „Life-is-simple“ aus Münster hat eine Ausschreibung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über 500 Handfunkgeräte FuG11b gewonnen.

In den kommenden zwei Jahren liefert das Unternehmen der Behörde mehr als 500 2m-BOS-Handfunkgeräte vom Typ LIS2011 FuG11b für die Bestückung von GW-SAN-Fahrzeugen (Gerätewagen Sanitätsdienst). Enthalten ist im Auftrag auch bereits eine Option über die Lieferung weiterer 660 Geräte.

Als bisher einziges FuG11b-Funkgerät verfügt das LIS2011 über eine Volltastatur und kann mit der optional erhältlichen WeTech-Kfz-Halterung einfach in jedem Fahrzeugtyp verbaut werden. Im Standard-Lieferumfang ist bereits ein Schnellladegerät enthalten. Dank des 2100-mAh-Akkus mit Li-Polymer-Technologie lassen sich Betriebslaufzeiten von bis zu 25 Stunden erreichen.

„Mit einem Preis von 399 Euro ist das LIS2011 FuG11b ein äußerst interessantes BOS-Handfunkgerät“, freuen sich die Life-is-simple-Geschäftsführer Philipp R. Lührs und Dr. Jan Rotermund über das Ergebnis der Ausschreibung.

5 Responses to “500 BOS-Handfunkgeräte für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz”

  1. Peter on Juli 29th, 2011 09:46

    jetzt feheln nur die die passenden GW San Bund dazu. 🙂

  2. Manuel on August 5th, 2011 12:59

    500 BOS-Handfunkgeräte (2m Analogfunk) für das Bundesamt für Bevölkerungsschutz mit der Option für weitere 600 Geräte:

    Womit wohl alles gesagt wäre, was das Vertrauen des Bundesamtes in den Digitalfunk angeht. Kein vernünftig Denkender würde Analogfunkgeräte beschaffen, wenn der Analogfunk sowieso bald abgeschafft werden und der Digitalfunk vernünftig funktionieren würde.

    Von einem vernünftig funktionierenden TETRA-Digitalfunk kann angesichts der holl. Originalmeldung wohl keine Rede sein, zumal die u.a. geschilderten Probleme zweifelsohne auch auf Deutschland zukommen werden. Die übrigen erhebl. Mängel und Risiken des Digitalfunks wurden meinerseits früher teils ausführlich erwähnt.

    Der niederländische Telegraaf vom 30.07.2011, erwähnt regelmässige Ausfälle zwischen jeweils 5min bis 1,5Std. Dauer u.a. wegen Digtalfunk-Abschaltungen, wenn z.B. Wartungsarbeiten, oder Softwareupdates beim Digitalfunksystem erfolgen. Dies passiere teils regelmässig alle paar Wochen. Einsatzkräfte haben währenddessen keine Funk-Rückfallebene und sind vom normalen Telefon abhängig. Anfang der Woche 25.-27 Juli 2011 kam es in Rotterdam zum mehrstündigen Digitalfunkkomplettausfall. Infolgedessen konnte u.a. keine U-Bahn fahren. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren von jeglicher Funkkommunikation abgeschnitten. Bürgermeister mehrerer Städte, Gemeinden, Kommunen schlagen Alarm weil sie eklatante Gefahren ihrer Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungsbediensteten sehen. Orignalbericht auf

    http://www.telegraaf.nl/binnenland/10277829/__C2000_hapert_in_hele_land__.html?p=7,1

    Die Niederlande und Deutschland betreiben das techn. identische TETRA-Funksystem.

  3. Peter on August 5th, 2011 15:24

    *scherz an*

    Ok, wir sollten handeln:
    1) Schulung in der Flaggenkunde und Ausgabe von Flaggen und Einstellung von an 1000 Menschen in jeder Kommune

    alternativ

    2) Ausgabe von Signalraketen

    alternativ

    3) pro Kommune 100 Menschen als Melder einstellen und ausbilden, sowie 100 Motorräder beschaffen

    *scherz aus*

  4. Branko DRK KV LSZ on August 9th, 2011 10:19

    Peter: Da hast Du was falsch verstanden: Die Geräte sollst Du nutzen um die GW San zu rufen.
    Gut, ob sie dann auch kommen….

  5. Peter on August 19th, 2011 09:31

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