Brandstiftung: Feuerwehrmann verletzt


Gelsenkirchen (pol) – Am späten Donnerstagabend (13.2.2014) kam es im Gelsenkirchener Stadtteil Hassel zu zwei Bränden in Mehrfamilienhäusern. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein Bewohner und ein Feuerwehrmann erlitten Verletzungen.

Kurz vor 23:30 Uhr geriet im Hausflur eines Mehrfamilienhauses ein Kinderwagen in Brand. Anwohner hatten Brandgeruch wahrgenommen und Notrufe abgesetzt. Die Feuerwehr rückte wenige Minuten später an und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Nahezu gleichzeitig meldeten allerdings Anwohner eines Hauses in der Nähe des Einsatzortes ebenfalls verdächtigen Rauch im dortigen Treppenhaus. Die Feuerwehr fand in diesem Haus Brandstellen in zwei Kellerräumenn vor und löschte diese ebenfalls schnell.

An der zweiten Einsatzstelle erlitt ein 47-jähriger Feuerwehr-Beamter durch Scherben eines geplatzten Kellerfensters Schnittwunden. Er musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Außerdem zog sich ein 52-jähriger Hausbewohner eine leichte Rauchvergiftung zu und kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei gehen davon aus, dass die Brände in beiden Häusern vorsätzlich gelegt wurden. Die Schäden konnten durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr gering gehalten werden.

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