Zwei schwere Verkehrsunfälle in Folge


Köln (BF) – Am Montag mussten Feuerwehr und Rettungsdienst im Kölner Norden gleich zweimal Menschen bei schweren Verkehrsunfällen retten. Wegen der großen Deformation der Fahrzeuge waren in beiden Fällen die Rettungsarbeiten schwierig.

Um 11.30 Uhr riefen Passanten Rettungsdienst und Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf dem Militärring, nahe der Autobahn-Anschlussstelle Longerich. Die Einsatzkräfte fanden einen LKW und zwei PKW über die Kreuzung verteilt vor. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der LKW mit einer Mercedes-Limousine kollidiert und hatte sie etwa 15 Meter weit fortgestoßen; dabei wurde auch ein Ford Fiesta getroffen.

Der Rettungsdienst untersuchte parallel die Fahrer aller drei Fahrzeuge sowie die Beifahrerin des Mercedes. Die Fahrerin des Mercedes konnte sich nicht mehr aus dem Fahrzeugwrack befreien, die drei anderen Personen trugen nur leichte bis mittlere Verletzungen davon. Mit hydraulischem Werkzeug und Spezialgerät gelang es Feuerwehr und Rettungsdienst, die verletzte Fahrerin wirbelsäulenschonend aus dem Fahrzeug retten. Der Rettungsdienst versorgte sie notfallmedizinisch und transportierte sie in ein Unfallkrankenhaus.

Der Einsatz dauerte 75 Minuten, im Einsatz waren der Löschzug Ehrenfeld, der Rüstzug aus Weidenpesch und der Rettungsdienst aus Chorweiler.

Nur eine Stunde später rief die Polizei Rettungsdienst und Feuerwehr Köln zu einem weiteren Unfall, der sich ganz in der Nähe der ersten Einsatzstelle befand. Es rückten erneut genau die gleichen Einsatzkräfte zum neuen Unfallort aus.

Sie fanden auf der Robert-Perthel-Straße in Bilderstöckchen eine Mercedes-Limousine vor, die bis hinter ihrer A-Säule im rechten Heck eines LKW steckte. Augenscheinlich war sie mit hoher Geschwindigkeit auf den stehenden LKW aufgefahren.

Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle und untersuchten die Fahrer der beiden Fahrzeuge. Der LKW-Fahrer war leicht verletzt, der Mercedes-Fahrer in seinem Fahrzeug-Wrack eingeschlossen. Wie beim vorherigen Einsatz gelang es Feuerwehr und Rettungsdienst mit hydraulischem Werkzeug und Spezialgerät, den verletzten Fahrer wirbelsäulenschonend aus dem Fahrzeug retten. Der Einsatz dauerte 45 Minuten.

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