Zugunglück war letzter Einsatz für das DRK


Oschersleben (rd.de) – Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Oschersleben waren die ersten Helfer am Ort des schweren Zugunglück in Hordorf. Für die Rotkreuzler war es zugleich der letzte Einsatz. Seit heute sind nämlich die Malteser für den Bördelandkreis zuständig.

Nach 20 Jahren ist für das DRK die Arbeit im Rettungsdienst beendet. In den kommenden sechs Jahren sorgen die Malteser für Sicherheit. Dies meldet die Leipziger Volkszeitung Online im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über das schwere Zugunglück in Sachsen-Anhalt. Hintergrund ist demnach eine Ausschreibung, die die Malteser für sich entscheiden konnten.

Insgesamt sind 30 DRK-Mitarbeiter von dem Wachwechsel betroffen. Nach Angaben des Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Börde haben 28 Mitarbeiter eine Anschlussbeschäftigung bekommen.

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2 Responses to “Zugunglück war letzter Einsatz für das DRK”

  1. Klaus on Februar 2nd, 2011 22:02

    Das wird in den nächsten Jahren Dank der EU und der Vergaberichtlinien zum Normalfall werden. Deswegen wird es nach und nach bundesweit zu Umverteilungen im RD kommen. An einer Stelle werden Organisationen eine Ausschreibung verlieren, anderswo eine solche gewinnen.

    So lange es diese europäischen Wettbewerbsfanatiker gibt, die alles und jeden in den Wettbewerb zwingen, gehen wir schwierigen Zeiten entgegen. Diese Art Wettbewerb forciert das Gegenteil, nämlich die Entstehung von Oligopolen, da am Ende über den Preis nur die mithalten können, die aufgrund ihrer Größe andere unterbieten und sich das an anderer Stelle wieder reinholen. Wer Quersubventionen darstellen kann, wird Vorteile haben.

    Das ist nur politisch zu lösen, nicht über den Preis. Wenn man den Bevölkerungsschutz und das Ehrenamt nicht in diese Überlegungen einbezieht, wird es wohl an manchen Stellen künftig schwierig werden, Großschadenslagen zu beherrschen und die gewohnte Sicherheit komplett zu gewährleisten.

    Danke EU, Danke Politik

  2. Retter112 on März 3rd, 2011 10:22

    Einzige richtige Lösung ist den Rettungsdienst in kommunale Hände zu geben!
    Bin sowieso der Meinung, das Medizin,Versicherung und Banken in staatliche Hände gehören.

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