Zu wenig Rettungsschwimmer


(Foto:DLRG)Eckernförde, Recklinghausen, Willich (rd.de) – Zum Beginn der diesjährigen Badesaison fehlen der DLRG in Schleswig-Holstein Rettungsschwimmer. Offenbar kein Einzelfall, denn selbst Stadtverwaltungen im Binnenland suchen für diesen Sommer nach weiterer Verstärkung.

Dem NDR sagte DLRG-Landeschef Thies Wolfhagen, dass dem DLRG in Schleswig-Holstein rund 200 Rettungsschwimmer fehlen. Ursache hierfür sind die in diesem Jahr eng gestaffelten Schulferien in den Bundesländern. So klaffen in den Juni-Dienstplänen große Lücken, während man vielen Bewerbern für Juli absagen musste.

Doch nicht nur an der Küste werden Rettungsschwimmer gesucht, auch in Nordrhein-Westfalen fehlen Rettungsschwimmer. Die Stadt Recklinghausen sucht DLRG-Rettungsschwimmer, die Interesse und Zeit haben das Bäderteam in der Freibadsaison von Mai bis Anfang September 2011 zu unterstützen. Auch in die Stadt Willich am Niederrhein räumt ein, es sei schwierig, genügend Rettungsschwimmer für die Badeaufsicht zu finden. In einem Presseaufruf versucht die Stadt Aushilfen für das Sprt- und Freizeitbad „De Bütt“ zu gewinnen.

Die gesuchten Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein, die körperliche und geistige Eignung für die Erfüllung der Aufgabe mitbringen sowie eine Ausbildung in Erste-Hilfe (16 Std.) und in der Herz-Lungen-Wiederbelebung nach der UVV nachweisen können. Zudem wird das DLRG-Rettungsschwimmabzeichen in Silber erwartet.

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