Wintersportunfälle in Serie


(Foto: BRK)Bischofswiesen (BRK/ml) – Am Dienstagmittag ereigneten sich im Skigebiet Götschen kurz hintereinander zwei Wintersport-Unfälle, bei denen insgesamt drei einheimische Jungen im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren nach erster Einschätzung der Einsatzkräfte leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Die Bergwacht und zwei Hubschrauber waren im Einsatz.

Gegen 12 Uhr ging bei der Leitstelle Traunstein ein Notruf ein, wonach sich auf der Familienabfahrt ein Snowboardfahrer bei einem Sturz schwer am Bein verletzt haben sollte, woraufhin die am Götschen diensthabende Skiwacht der Bergwacht und der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ losgeschickt wurden. Während die Einsatzkräfte den nach erster Einschätzung leicht bis mittelschwer verletzten Zwölfjährigen versorgten, ging ein weiterer Notruf ein: Auf der Hauptabfahrt seien zwei Skifahrer zusammengestoßen und schwer verletzt worden. Noch während die Einsatzkräfte per Motorschlitten zum zweiten Unfallort weiterfuhren, alarmierte die Leitstelle Traunstein zur Unterstützung die Bergwacht Berchtesgaden und den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“.

Auch der zweite Unfall stellte sich weniger dramatisch als zunächst gemeldet dar: Die beiden elf und 14 Jahre alten Jungen hatten sich nach erster Einschätzung ebenfalls nur leicht bis mittelschwer an den Beinen verletzt. Die Besatzung von „Christoph 14“ brachte zunächst den gestürzten Zwölfjährigen zur Kreisklinik Bad Reichenhall und transportierte danach den Elfjährigen zum Klinikum Traunstein. Der 14-Jährige wurde mit dem Salzburger Notarzthubschrauber zum Landeskrankenhaus Salzburg geflogen. Die Kinder gehören alle zur selben Schulklasse, die bei einem Skitag am Götschen unterwegs war; alle drei waren mit Skihelmen ausgerüstet.

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