Verkehrsunfälle: 2012 weniger Personenschaden


Bonn (DVR) – Im Jahr 2012 wurden 3600 Menschen bei Verkehrsunfällen in Deutschland getötet und rund 384.00 verletzt. Laut Statistischem Bundesamt sind das 10,2 Prozent weniger Todesopfer als noch im Jahr zuvor. Dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) sind das aber nach wie vor zu hohe Zahlen.

„Trotz der insgesamt positiven Entwicklung können und wollen wir uns mit diesen Zahlen nicht zufriedengeben“, meint DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. Erschreckend seien die Anstiege bei Getöteten auf Zweirädern. So seien zwei Prozent mehr Radfahrer (406) und 32,9 Prozent mehr Mofafahrer (93) im Straßenverkehr gestorben. „Das Tragen von Fahrradhelmen muss weiterhin gefördert werden“, meint Dr. Eichendorf.

Hauptursache für tödliche Unfälle sei nicht angepasste Geschwindigkeit. Insbesondere auf Landstraßen sind laut Statistischem Bundesamt viele Todesopfer bei Unfällen in Kurven zu beklagen. Und auch Alkohol sei nach wie vor ein wichtiges Thema – der DVR fordert ein Alkoholverbot am Steuer. „Eine solche Regelung würde […] ein klares Zeichen setzen: Wer fährt, trinkt nicht“, so Dr. Eichendorf.

In diesem Zusammenhang weist der DVR auch auf die neue Kampagne mit dem Bundesverkehrsministerium hin. Wie wir berichtet hatten, zieren künftig Einsatzkräfte Plakate auf Autobahnen zu den Themen „Nüchtern am Steuer“, „keine Ablenkung“ und „Anschnallen“.

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