Unruhige Nacht für Kölner Rettungsdienst


Köln (rd.de) – Gleich zweimal kurz hintereinander mussten Feuerwehr und Rettungsdienst in der Nacht zu Donnerstag in Köln ausrücken. In beiden Fällen handelte es sich um schwere Verkehrsunfälle, bei denen Personen eingeklemmt wurden.

Gegen 0.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst zur Tel Aviv-Straße (Nord-Süd-Fahrt) gerufen, nachdem dort ein Opel Astra Kombi auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und seitlich gegen einen Laternenmast auf dem Mittelstreifen geprallt war. Im Fahrzeug befanden sich vier Personen. Eine Frau, die auf der Beifahrerseite saß, wurde im Fuß- und Beinbereich eingeklemmt. Sie zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Die übrigen Insassen kamen mit leichteren Blessuren davon. Sie wurden mit zwei RTW in Kliniken gebracht.

Nach Informationen der BF Köln waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Innenstadt, Kran und Rüstwagen der Feuer- und Rettungswache Marienburg sowie Rettungsdienst und Führungsdienst im Einsatz.

Nur wenig später (1.57 Uhr) ereignete sich ein ähnlicher Unfall auf der Venloer Straße, Höhe Neptunstraße. Hier war ein mit fünf Personen besetzter Renault Clio von der nassen Straße abgekommen und frontal gegen einen Ampelmast geprallt.

In diesem Fall war der Fahrer zwischen den Pedalen leicht eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Die Insassen erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden in Krankenhäuser gebracht. Fünf RTW, zwei Notärzte sowie der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Ehrenfeld und der Rüstzug aus Weidenpesch waren vor Ort.

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