Unfallwrack zufällig entdeckt


Trockau (pol) – Bei einem schweren Unfall am Mittwochmorgen verstarb der Fahrer eines Audi nachdem er von der Autobahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Die Unfallstelle lag in einer Böschung und wurde zufällig entdeckt.

Mitarbeiter der Autobahnmeisterei bemerkten bei Wartungsarbeiten gegen 8.30 Uhr den neben der Fahrbahn in einer etwa vier Meter tiefen Böschung liegenden Audi. Der Fahrer lag leblos neben dem Fahrzeug. Der sofort verständigte Notarzt, der mit dem Bayreuther Rettungshubschrauber Christoph 20 an der Unfallstelle landete, konnte nur noch den Tod des Fahrers feststellen.

Die Beamten fanden auf dem Rücksitz des Fahrzeuges einen leeren Kindersitz und Spielsachen vor. Mit dem schrecklichen Verdacht, dass sich neben dem Fahrer auch ein Kind oder weitere Personen in dem Fahrzeug befunden hatten und bei dem Unfall aus dem Wagen geschleudert wurden, leitete die Polizei sofort Suchmaßnahmen ein. Mit mehreren Diensthunden suchten die Beamten das angrenzende Waldstück ab. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Noch während der Suchmaßnahmen ergaben Ermittlungen, dass der Mann alleine unterwegs gewesen war. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 38-Jährigen aus Heidelberg, der mit dem Firmenwagen Richtung Heimat unterwegs gewesen war.

Das Fahrzeug wurde durch den Aufprall völlig zerstört und der Fahrer sofort getötet. Die ermittelte Unfallzeit dürfte zwischen 7.15 Uhr und 7.30 Uhr liegen. Laut Notarzt hätte der Mann auch bei sofortiger Hilfe nicht mehr gerettet werden können.

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