Übung für den Pandemiefall – Medizinstudenten werden Impfhelfer


Essen (ots) – Am morgigen Samstag werden 20 Medizinstudenten in Essen zur Impfnadel greifen. Nachdem sie zuvor zwei Tage lang von Ärzten des Universitätsklinikums Essen, Mitarbeitern des Essener Gesundheitsamtes und Spezialisten der Essener Feuerwehr geschult worden sind, findet am Samstag der praktische Ausbildungsteil statt.

In der großen Fahrzeughalle der Feuerwache an der Eisernen Hand 45 wird eine Impfstrecke aufgebaut, die so auch im Pandemiefall zum Einsatz kommen würde. Die Impfstrecke ermöglicht das rasche Impfen einer größeren Anzahl von Menschen, so wie es bei Eintritt einer Pandemie erforderlich sein könnte. Die Infrastruktur ist so ausgelegt, dass ein 24-stündiger Betrieb möglich ist, vorausgesetzt, es steht geeigneter Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung.

Die Schulung der Studentinnen und Studenten entspricht den Vorgaben des Essener Pandemieplanes, der unter anderem Massenimpfungen vorsieht. Die Stadt Essen hält ständig 20 bis 25 Impfhelfer vor, die sich verpflichten, nach der Ausbildung für mindestens 18 Monate zur Verfügung zu stehen.

Niedergelassene Ärzte, Ärzte in den Kliniken und Gesundheitsämtern sind im Pandemiefall sehr wahrscheinlich mit bereits erkrankten Patienten befasst und stehen für diese Aufgabe nicht zur Verfügung.

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