THW-Bilanz 2013: ein außergewöhnliches Jahr


Bonn (THW) – Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière stellte am Donnerstag (10.07.2014) in Bonn den Jahresbericht 2013 des Technischen Hilfswerks (THW) vor.

Wegen des Hochwassers entlang von Donau und Elbe waren rund 16.000 Helfer des Technischen Hilfswerks im Einsatz. Nach dem Elbe-Hochwasser 2002 der zweitgrößte Einsatz in der THW-Geschichte.

„2013 war ein ereignisreiches Jahr für die Helferinnen und Helfer des THW. Das THW leistet einen hervorragenden Beitrag für den nationalen und internationalen Bevölkerungsschutz“, sagte der Bundesinnenminister. Er bedankte sich bei THW-Präsident Albrecht Broemme und Bundessprecher Frank Schulze für die geleistete Arbeit in einer Vielzahl von Tätigkeitsfeldern. Mit rund 1,9 Millionen Stunden haben sich die Einsatzzeiten des THW im Vergleich zum Vorjahr mehr als verfünffacht.

„Gerade das Hochwasser im letzten Jahr hat die Menschen in Deutschland für ein ehrenamtliches Engagement im Bevölkerungsschutz sensibilisiert. Viele neue Helfer konnten für das THW gewonnen werden, diese Kräfte wollen wir halten“, sagte de Maizière. Der Hochwasser-Einsatz und der Einsatz auf den Philippinen führten zu einem Plus von 750 Aktiven, in der THW-Jugend gab es einen Zuwachs von 300 Jugendlichen.

Die Expertise des THW war im vergangenen Jahr auch im Ausland gefragt. Dazu zählten die langfristige Unterstützung internationaler Organisationen bei den Folgen der Syrienkrise sowie der Philippinen-Einsatz nach Taifun Haiyan.

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