Terrex 2012: drei Länder proben den Ernstfall


München (BRK) – Um den Ernstfall eines Großschadensereignisses zu proben, führen Einsatzkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Dienstag die dreitägige Übung „Terrex 2012“ durch.

Rund 2500 Soldaten und zahlreiche zivile Einsatzkräfte aus den drei Staaten testen seit dem 22. Mai 2012, wie zum Beispiel nach Überflutungen, Großbränden oder Erdbeben die Zusammenarbeit funktionieren würde.

„Die Übung trainiert die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen zivilen Hilfsorganisationen und den militärischen Verbänden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz“, wird BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk auf www.brk.de zitiert.

Als Ausgangslage gehen die Verantwortlichen von massiven Überschwemmungen im Alpenraum aus. Zeitgleich – so wird angenommen – ereignet sich ein Erdbeben, dessen Folgen die drei Staaten an den Rand ihrer Hilfsmöglichkeiten bringt.

„Bei der Katastrophenübung wird die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen überprüft“, so Rudi Cermak, Katastrophenschützer des BRK. Um das Szenario möglichst realistisch in Szene zu setzen und proben zu können, sollen am Donnerstag im Ostallgäu, in Oberbayern sowie in Tirol und am Bodensee Hauseinstürze, Evakuierungen und Großbrände simuliert werden.

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