Südostasien – Hilfe fürs Katastrophengebiet


Berlin (DRK) – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) versorgt die Katastrophenopfer auf den Philippinen und in Vietnam mit Hilfsgütern aus ihrem Zentrallager in Kuala Lumpur (Malaysia). Zudem wird ein DRK-Experte für Wasser und Hygiene in Vietnam eine Trinkwasseraufbereitungsanlage im Osten des Landes aufbauen. 

In Vietnam und auf den Philippinen sind tausende Menschen obdachlos, nachdem der Taifun „Ketsana“ in den letzten Tagen über beide Länder gefegt ist. Das Deutsche Rote Kreuz steht auch bereit, Hilfe für Samoa, nordöstlich von Neuseeland, zu leisten. Ein Tsunami hat hier am Dienstagabend über 100 Todesopfer gefordert.

„Keine Region der Welt ist so oft von Naturkatastrophen betroffen wie Asien“, sagt Martin Hahn, Leiter der DRK-Auslandshilfe. „Um schnell deutsche Hilfe für die Region umsetzen zu können, haben wir immer Mitarbeiter vor Ort. Wir haben auch ein zentrales Lager für Hilfsgüter in Kuala Lumpur aufgebaut.“

Auf den Philippinen wird das DRK Moskitonetze, Wasserkanister, Hygienepakete und Kochausrüstung für 2.500 Familien bereit stellen. Die Hilfsgüter kommen vom zentralen Lager in Kuala Lumpur. Ein DRK-Mitarbeiter vor Ort organisiert die Hilfe zusammen mit dem Philippinischen Roten Kreuz. Zwei weitere Helfer werden voraussichtlich in den nächsten Tagen auf die Philippinen reisen.

Frank Küppers aus Jülich in Nordrhein-Westfalen wird in den nächsten Tagen zusammen mit dem Vietnamesischen und Australischen Roten Kreuz eine Trinkwasseraufbereitungsanlage in der Nähe von Hue aufbauen. Küppers ist seit 2008 für das DRK in Vietnam.

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